Putins bester Freund in der EU verlor Anfang dieses Monats eine Erdrutschwahl.
Es ist kein Geheimnis, dass Polens Premierminister Donald Tusk kein Befürworter der ungarischen Regierung unter dem nun abgewählten Viktor Orbán war.
Letzterer wurde Anfang dieses Monats bei einer Erdrutschwahl im Inland aus dem Amt gedrängt, doch Orbáns Geist schwebt noch immer in den Gängen der Europäischen Union.
Er ist noch immer der Regierungschef Ungarns, bis der Wahlsieger Péter Magyar im Mai sein Amt antritt, doch Tusk nutzte X, um der Orbán-Regierung einen scharfen Seitenhieb zu versetzen.
„Keine Russen im Raum“
In dem Beitrag schreibt Donald Tusk:
„Sitzung des Europäischen Rates. Zum ersten Mal seit Jahren sind keine Russen im Raum. Eine riesige Erleichterung.“
Ohne die Orbán-Regierung namentlich zu erwähnen, spielt Tusk wahrscheinlich auf Berichte von Ende März an, wonach Orbáns Außenminister Péter Szijjártó während der Pausen bei vertraulichen Sitzungen in der EU mit seinem russischen Amtskollegen in Kontakt gestanden habe, um den Kreml über die besprochenen Inhalte zu informieren.
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Enge Kreml-Verbindungen
Orbán wurde als „Putins Freund in der EU“ bezeichnet, da sich der scheidende ungarische Premierminister wiederholt gegen weitere Sanktionen gegen Russland ausgesprochen und ein Darlehen von 90 Milliarden Euro für die Ukraine blockiert habe, um das vom Krieg zerrüttete Land über Wasser zu halten.
Orbán galt als Anführer der europäischen Rechten und wurde von Donald Trump während der ungarischen Wahlen unterstützt, wobei der US-Vizepräsident JD Vance sogar nach Ungarn reiste, um auf einer Kundgebung zu sprechen.
Das Darlehen für die Ukraine wurde Anfang dieser Woche von der EU genehmigt.
