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USA werden von Iran gedemütigt, sagt Merz

Friedrich Merz
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Er sprach jedoch nicht von Kämpfen.

Wenn globale Spannungen eskalieren, reichen die Auswirkungen weit über das unmittelbare Schlachtfeld hinaus.

Die alltäglichen Energiepreise schnellen in die Höhe, und historische Allianzen geraten unter dem Druck plötzlich stark unter Spannung.

Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten ist ein aktuelles Beispiel, da die Turbulenzen erhebliche Wellen über den Atlantik hinweg erzeugen.

Europäische Staats- und Regierungschefs äußern offene Frustration darüber, wie die Situation von ihren amerikanischen Amtskollegen gehandhabt wird.

Und laut Reuters äußert sich die deutsche Führung derzeit recht offen zu den diplomatischen Sackgassen.

Harte diplomatische Worte

Laut Reuters äußerte der deutsche Kanzler Friedrich Merz seine unverblümten Ansichten, während er zu Studenten in der Stadt Marsberg sprach.

„Eine ganze Nation wird von der iranischen Führung, insbesondere von diesen sogenannten Revolutionsgarden, gedemütigt. Und ich hoffe, dass dies so schnell wie möglich endet“, sagte Merz.

Er hob hervor, wie die iranische Führung US-Delegationen zu Friedensgesprächen nach Pakistan habe reisen lassen, nur um das Land ohne jegliches Abkommen wieder zu verlassen – eine Strategie, die laut Merz zeige, dass die „Iraner offensichtlich sehr geschickt im Verhandeln seien oder besser gesagt sehr geschickt darin, nicht zu verhandeln.“

Stockende Friedensbemühungen

Breitere diplomatische Bemühungen scheinen in mehreren internationalen Hauptstädten rasch zu stocken.

Dies folgt auf die Absage eines geplanten Besuchs von US-Präsident Donald Trump durch seine Top-Gesandten in Pakistan.

Reuters berichtet, dass der iranische Außenminister seitdem nach Russland weitergereist ist, nachdem die regionalen Gespräche gescheitert waren.

„Nicht unser Krieg“

Mitte März forderte Donald Trump Länder, insbesondere seine NATO-Verbündeten, auf, sich einer globalen Anstrengung anzuschließen, Schiffe in die Straße von Hormus zu entsenden, um die wichtige Handelsroute offen zu halten, nachdem Iran sie effektiv geschlossen hatte.

Auf einer Pressekonferenz am 16. März sagte die Hohe Vertreterin der EU, Kaja Kallas, zur Lage im Iran:

„Dies ist nicht Europas Krieg.“

Quellen: Reuters, Diplomatischer Dienst der Europäischen Union