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Kiew meldet große Erfolge bei der Schwächung russischer Systeme

Ukraine war- Ukraine Soldier
Drop of Light / Shutterstock.com

Die Ukraine gibt an, eine Kampagne zur Schwächung der militärischen Fähigkeiten Russlands zu intensivieren. Jüngste Angriffe deuten darauf hin, dass Kiew sich auf eine entscheidende Schwachstelle im Konflikt konzentriert.

Laut Onet haben ukrainische Streitkräfte eine Reihe von Angriffen auf russische Luftabwehrsysteme durchgeführt, wobei allein in der vergangenen Woche Ausrüstung im Wert von über 200 Millionen US-Dollar zerstört wurde.

Offizielle Kreise beschreiben diesen Ansatz als eine gezielte Anstrengung, die Fähigkeit Russlands, seine Streitkräfte und sein Territorium vor Bedrohungen aus der Luft zu schützen, stetig zu reduzieren.

Gezielte Angriffe auf Systeme

Die ukrainischen unbemannten Streitkräfte teilten mit, die jüngsten Operationen hätten mehrere fortschrittliche Systeme getroffen, darunter S-350- und Tor-Varianten sowie Osa-Luftabwehreinheiten.

„Dies ist eine methodische Zermürbung der Kräfte des Aggressors, wobei jeder präzise Schlag den Feind näher an die finanzielle und technische Niederlage bringt“, teilte die Einheit in einer von *Onet* zitierten Erklärung mit.

Die Angriffe sind Teil einer umfassenderen Strategie, die auf die Zerstörung kritischer Verteidigungsinfrastruktur abzielt.

Strategische Auswirkungen

Militäranalysten, die von *Onet* zitiert werden, sagen, dass die Schwächung der Luftabwehr vielfältige Auswirkungen habe. Dies erleichtere der ukrainischen Luftwaffe Operationen und verbessere die Unterstützung für Bodentruppen.

Es erweitere zudem die Reichweite von Drohneneinsätzen, was es ihnen ermögliche, tiefer in umkämpfte Gebiete vorzudringen.

Darüber hinaus könne eine reduzierte Luftdeckung den Weg für Langstreckenangriffe ebnen, die Ziele innerhalb des russischen Territoriums ins Visier nehmen.

Anhaltende Kampagne

Seit Juni 2025 soll die Ukraine Berichten zufolge mehr als 500 Angriffe gegen russische Luftabwehrsysteme durchgeführt haben, so *Onet*.

Das Ausmaß der Kampagne deutet darauf hin, dass Russland Schwierigkeiten hat, verlorene Systeme schnell genug zu ersetzen, um eine vollständige Abdeckung aufrechtzuerhalten.

Jüngste Operationen umfassten Langstrecken-Drohnenangriffe, wobei einer Berichten zufolge eine Reichweite von 1.800 km erreicht haben soll.

Anhaltender Druck

Ukrainische Beamte argumentieren, dass anhaltender Druck die Ressourcen Russlands weiter belasten und Lücken in dessen Verteidigung aufdecken werde.

Sie sagen, die Strategie sei darauf ausgelegt, nicht nur unmittelbare Erfolge auf dem Schlachtfeld zu erzielen, sondern auch langfristige Nachteile für Moskaus militärische Fähigkeiten zu schaffen.

Die Entwicklungen deuten auf eine sich entwickelnde Phase des Konflikts hin, in der die gezielte Bekämpfung der Infrastruktur eine zunehmend entscheidende Rolle spielen könnte.

Quellen: Onet