Ein kurzer Halt für Fast Food verläuft normalerweise ereignislos.
Man gibt eine einfache Bestellung auf, wartet kurz und ist dann wieder unterwegs.
Doch für Kunden einer Taco Bell in Florida nahm ein routinemäßiger Besuch eine schockierende und gefährliche Wendung.
Streit eskaliert
Laut PEOPLE wird ein Mitarbeiter von Taco Bell in West Palm Beach angeklagt, nachdem er angeblich auf drei Kunden geschossen hat.
D’Mari Jy’Quan Patterson, 20, muss sich nach dem Vorfall vom 27. April wegen dreifacher schwerer Körperverletzung mit einer Schusswaffe verantworten.
Die Polizei gibt an, die Konfrontation habe begonnen, als ein Kunde einen Wasserbecher benutzte, um sich an der Getränkestation Limonade einzufüllen, was einen verbalen Streit auslöste.
Situation verschärft sich
Während der Auseinandersetzung eskalierten die Spannungen zwischen dem Angestellten und den Kunden.
Zeugenaufnahmen, die in Gerichtsakten zitiert werden, sollen Patterson dabei gezeigt haben, wie er rief: „Mach was! Mach was! Mach was!“
Ein weiterer Mitarbeiter griff kurz ein und versuchte, die Beteiligten zu trennen.
Momente später wurde die Situation gewalttätig.
Laut eidesstattlicher Erklärung war das Geräusch einer vorbereiteten Schusswaffe zu hören, bevor ein Schuss im Restaurant abgefeuert wurde.
Die Behörden behaupten, Patterson habe einen Kunden getroffen und die Waffe abgefeuert, während ein weiteres Opfer während der Auseinandersetzung stürzte.
Konfrontation vor dem Restaurant
Der Vorfall setzte sich außerhalb des Restaurants fort, als die Kunden versuchten zu gehen.
Eine Person sei Berichten zufolge in der Nähe des Ausgangs gefangen gewesen, als ein Schuss in ihre Richtung abgefeuert wurde, der sie nur knapp verfehlte und ein Fenster traf.
Die drei Personen konnten den Tatort verlassen und fuhren selbst in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo zwei von ihnen wegen leichter Verletzungen behandelt wurden.
Patterson kontaktierte später die Polizei und behauptete, er habe in Notwehr gehandelt.
Er sagte den Beamten, die Kunden hätten „ihn und seinen Kollegen bedrängt“ und er habe „seine Waffe gezogen und Schüsse in die Luft abgegeben“.
Die Ermittler erklärten jedoch, es gebe keine Beweise, die diese Darstellung stützten, und gaben an, er sei ein „aktiver Teilnehmer an der verbalen Auseinandersetzung mit den Opfern“ gewesen.
Quellen: PEOPLE