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David Attenboroughs Warnung vor der Zukunft der Erde ist düster, aber nicht hoffnungslos

David Attenborough
Screendump: A Life On Our Planet/Netflix

Die Warnungen des erfahrenen Moderators vor dem Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt rücken vor seinem 100. Geburtstag am 8. Mai erneut in den Fokus. Die Sorge gilt nicht einer einzelnen Katastrophe, sondern einer möglichen Kettenreaktion: der Entwaldung, die den Amazonas schwächt, dem Rückgang des arktischen Eises, wärmeren und saureren Ozeanen sowie Ernährungssystemen, die zunehmend unter Druck geraten.

Für den 8. Mai ist eine Feier in der Royal Albert Hall geplant, bei der Musiker voraussichtlich Werke aufführen werden, die mit Dokumentationen aus Attenboroughs langer Fernsehkarriere verbunden sind.

Die Geburtstagswürdigungen gehen mit einem erneuten Interesse an A Life On Our Planet einher, der Dokumentation aus dem Jahr 2020, in der Attenborough über Umweltschäden nachdenkt und davor warnt, was geschehen könnte, wenn menschliches Handeln seinen derzeitigen Kurs beibehält.

Laut LadBible stellt die Dokumentation den Amazonas als einen frühen Gefahrenpunkt dar. Wenn die Entwaldung weitergeht, könnte der Regenwald einen Teil seiner Fähigkeit verlieren, Feuchtigkeit zu erzeugen. Dadurch würden Teile von ihm trockener und könnten seine außergewöhnliche Artenvielfalt weniger gut erhalten.

Das hätte Folgen über den Wald selbst hinaus, da Veränderungen im Amazonasgebiet Niederschlagsmuster und den umfassenderen Wasserkreislauf in anderen Teilen der Welt beeinflussen könnten.

Ozeane und Ernährung

Die Dokumentation beschreibt auch die Arktis als großes Klimaproblem. Wenn es weniger Meereis gibt, reflektiert die Erde weniger Sonnenlicht zurück ins All, was die Erwärmung beschleunigen kann.

In den kommenden Jahrzehnten könnte tauender Permafrost Methan freisetzen, ein starkes Treibhausgas.

Wärmere und saurere Ozeane sind ein weiterer Teil der Warnung. Korallenriffe könnten ausbleichen und absterben, wodurch viele Fischarten die Lebensräume verlieren würden, auf die sie angewiesen sind.

Auch die Ernährungssysteme stehen unter Druck. Ausgelaugte Böden, weniger bestäubende Insekten und instabileres Wetter könnten die Pflanzenproduktion erschweren, während das Risiko eines sechsten Massenaussterbens immer größer wird.

Was sich ändern kann

Attenboroughs Botschaft handelt nicht nur vom Niedergang. A Life On Our Planet zeigt auch, dass Wiederherstellung möglich ist, wenn Gesellschaften Wildnisräume schützen, sich von fossilen Brennstoffen abwenden und die Schäden an Land und Ozeanen verringern.

Zu den hervorgehobenen Lösungen gehören erneuerbare Energien, Renaturierung, ein Ende der Entwaldung, der Einsatz von weniger Pestiziden und Düngemitteln sowie Ernährungsweisen, die weniger Ackerfläche benötigen.

Die Warnung ist düster, doch der Film stellt diese Zukunft nicht als unvermeidlich dar. Die in der Dokumentation beschriebene Zukunft ist ein Weg, der noch geändert werden kann.

Quellen: LADBible, David Attenborough: A Life On Our Planet