Insbesondere die Zerstörung eines Buk-M3-Systems, dessen Wert zwischen 40 Millionen und 50 Millionen US-Dollar liegt, ist ein erheblicher Schlag für Putins Streitkräfte.
Der Krieg in der Ukraine ist längst zu einem Kampf am Himmel geworden, da die Luft über den Soldaten vom Summen der Drohnen erfüllt ist.
Russland setzt jede Woche Tausende von Drohnen gegen die Ukraine ein, und die Ukraine nutzt ihre eigenen unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs), um russische Vorstöße abzuwehren.
Zusätzlich hat die Ukraine tief im russischen Territorium verheerende Angriffe durchgeführt, die auf Logistik sowie die russische Öl- und Gasinfrastruktur abzielen, um die russische Kriegswirtschaft zu schwächen.
Ein Teil dieser Kampagne beinhaltet die gezielte Zerstörung russischer Luftverteidigungssysteme – und das wird für Putin immer kostspieliger, da sich die ukrainischen Drohnenstreitkräfte bei dieser speziellen Aufgabe als äußerst geschickt erwiesen haben.
Eine kostspielige Woche
Nach Angaben der Unmanned Systems Forces of Ukraine konnten deren Streitkräfte innerhalb nur einer Woche russische Luftverteidigungs- und Radarsysteme im Gesamtwert von rund 131 Millionen US-Dollar zerstören.
Militärführer gaben die erfolgreiche Operation am 11. Mai bekannt. Die Drohnen zielten gezielt auf Radar- und Raketensysteme ab, die zum Abschuss anfliegender Luftangriffe entwickelt wurden.
„Dies ist Teil der systematischen Erschöpfung der feindlichen Fähigkeiten, wobei jeder präzise Schlag dessen Kampfpotenzial reduziert und seine Fähigkeit zur Kriegsführung einschränkt“, erklärte das ukrainische Kommando.
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Den Schild durchbrechen
Die Drohnenteams schalteten mehrere Schlüsselkomponenten des russischen Verteidigungsnetzwerks vollständig aus. Dieser plötzliche Verlust bereitet den Kommandeuren, die ihre Stellungen halten wollen, erhebliche operative Schwierigkeiten.
Eines der größten Ziele war ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Buk-M3. Schätzungen aus Open-Source-Informationen deuten darauf hin, dass ein einzelnes Gerät zwischen 40 Millionen und 50 Millionen US-Dollar in der Produktion kostet.
Das Startgerät ist darauf ausgelegt, Ziele zu treffen, die kilometerhoch in der Atmosphäre fliegen. Seine Außerbetriebnahme eröffnet wertvolle neue Korridore für befreundete Flugzeuge.
Drohnenpiloten eliminierten auch erfolgreich eine Tor-M2-Einheit. Die russische Armee ist stark auf diese spezielle Maschine angewiesen, um tieffliegende Marschflugkörper und Aufklärungsdrohnen abzuschießen.
Das Radar blenden
Die Bediener zielten auf mehr als nur traditionelle Raketenwerfer. Sie zerstörten auch ein hybrides Tunguska-Fahrzeug vollständig.
Diese stark gepanzerte Plattform kombiniert Schnellfeuerkanonen mit Raketen, um fahrende Panzerkolonnen zu schützen. Sie stellt eine hochmobile Bedrohung dar. Nun ist sie dauerhaft außer Betrieb gesetzt.
Am wichtigsten ist vielleicht, dass die Drohnenstreitkräfte eine Kasta-2E2-Radarstation zerstörten. Die Ausschaltung dieser wertvollen Überwachungsausrüstung macht die Bodentruppen praktisch blind für anfliegende Angriffe in geringer Höhe.
Dieser jüngste Erfolg folgt einem ähnlichen Schlag in der besetzten Region Luhansk. Ein Präzisionsangriff eliminierte kürzlich ein weiteres hochmodernes Buk-M3-System tief hinter den Frontlinien.
Quellen: Unmanned Systems Forces of Ukraine, United24Media