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Kreml zielt auf ukrainische Bodenschätze, während russische Regionen finanziell unter Druck geraten

russian soldier, rysk soldat
Sergey Nikonov / Shutterstock.com

Militäranalysten zufolge bereitet sich Russland darauf vor, die Gewinnung wertvoller Bodenschätze aus besetzten Teilen der Südukraine auszuweiten, während einige russische Regionen selbst mit wachsendem finanziellen Druck konfrontiert sind.

LA.LV berichtete, dass Jānis Slaidiņš, Major der lettischen Nationalen Streitkräfte und Stabsoffizier der Nationalgarde, das Thema während der TV24-Sendung „Aktuelles zum Krieg in der Ukraine“ erörterte.

Wertvolle Ressourcen im Visier

Laut Slaidiņš *glaube* der ukrainische Militärgeheimdienst, Moskau *beabsichtige*, die besetzten Gebiete ähnlich wie bei seinen langjährigen Operationen in der Donbas-Region auszubeuten.

Die Pläne *sollen* Berichten zufolge geologische Erkundungen und die Gewinnung von Ressourcen aus mindestens 18 Mineralvorkommen umfassen.

Zu den genannten Materialien *gehörten* Titan, Lithium, Tantal, Niob, Zirkon, Molybdän und Graphit.

Getreideexporte gehen weiter

Slaidiņš sagte, Russland *werde* weiterhin alle wirtschaftlich wertvollen Güter in den besetzten Gebieten nutzen.

„Wenn diese Ressourcen in den besetzten Gebieten verfügbar sind, *werde* Russland sie nutzen“, zitierte ihn *LA.LV*.

Der Bericht besagte auch, dass die Besatzungsbehörden voraussichtlich weiterhin ukrainisches Getreide aus den beschlagnahmten Gebieten *konfiszieren und exportieren werden*.

Wirtschaftlicher Druck nimmt zu

Der Militäranalyst wies zudem auf den wachsenden wirtschaftlichen Druck innerhalb Russlands hin, der durch Sanktionen und ukrainische Langstreckenangriffe verursacht *werde*.

Laut *LA.LV* sagte Slaidiņš, die direkten Verluste *nähmen* zu, während die Produktions- und Exportkosten weiter *stiegen*.

Er argumentierte, dass einige russische Regionalhaushalte bereits Anzeichen eines faktischen Bankrotts *zeigten*.

Moskau wird priorisiert

Slaidiņš behauptete auch, Russland *stärkte* die Luftverteidigung um Moskau, indem es Systeme aus anderen Landesteilen *verlegte*.

Seiner Ansicht nach *zeigte* dies, dass der Kreml sich mehr auf den Schutz der Hauptstadt und wichtiger Staatsereignisse *konzentriere*, als sich auf einen echten Waffenstillstand *vorzubereiten*.

LA.LV berichtete, der Analyst *interpretiere* die Verlegung von Luftverteidigungssystemen als Beleg für Moskaus Besorgnis über Sicherheitsbedrohungen im Zusammenhang mit ukrainischen Langstreckenangriffen.

Quellen: LA.LV, TV24.