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Bestätigt: Mehrere NATO-Staaten entsenden Kriegsschiffe, Kampfjets und Drohnen in den Iran

Iran
FabrikaSimf / Shutterstock

Umfangreiche Kriegslieferungen sind auf dem Weg zur Straße von Hormus.

Britische Militärplaner bereiten eine neue maritime Sicherheitsoperation nahe einer der strategisch sensibelsten Wasserstraßen der Welt vor, da die Spannungen im Nahen Osten weiterhin internationale Schifffahrtsrouten beeinträchtigen.

Laut Digi24 bestätigte London am Dienstag, dass es Kampfjets, Marineeinheiten und autonome Minenräumtechnologie entsenden wird, um eine multinationale Mission zu unterstützen, die sich auf den Schutz des kommerziellen Verkehrs durch die Straße von Hormus konzentriert.

Kriegsschiff und Kampfjets auf dem Weg in die Region

Der britische Verteidigungsminister John Healey stellte den Plan während eines virtuellen Treffens vor, an dem Vertreter aus mehr als 40 an der Operation beteiligten Ländern teilnahmen.

Typhoon-Kampfflugzeuge, drohnengestützte Minensuchsysteme und der Zerstörer der Royal Navy, HMS Dragon, werden Teil des britischen Beitrags sein. Die HMS Dragon ist bereits auf dem Weg in den Nahen Osten, während zusätzliche Anti-Drohnen-Fähigkeiten und maritime Überwachungssysteme voraussichtlich folgen werden.

Großbritannien kündigte zudem ein neues Sicherheitspaket im Wert von 115 Millionen Pfund Sterling an, das darauf abzielt, Minenortungsdrohnen und Anti-Drohnen-Abwehrmaßnahmen im Zusammenhang mit der Mission zu stärken.

„Zusammen mit unseren Verbündeten wird diese multinationale Mission defensiv, unabhängig und glaubwürdig sein“, erklärte der britische Verteidigungsminister Healey in einer Mitteilung.

Fokus auf die Straße von Hormus

Militärvertreter betrachten die Straße von Hormus als einen der kritischsten Engpässe im globalen Handel, da täglich große Mengen Öl und Handelsgüter durch die enge Passage transportiert werden.

Zunehmende Instabilität in der Region hat bei Reedereien und westlichen Regierungen Bedenken hinsichtlich potenzieller Störungen des Seeverkehrs geweckt. Britische Behörden erklärten, die Operation solle kommerzielle Betreiber beruhigen und die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten.

Autonome Unterwassersysteme, die zur Ortung und Neutralisierung von Seeminen entwickelt wurden, sollen eine zentrale Rolle bei der Entsendung spielen. Hochgeschwindigkeitsdrohnen und Luftpatrouillenmissionen werden ebenfalls eingesetzt, um Bedrohungen im und um den Schifffahrtskorridor zu überwachen.

Mehr als 1.000 britische Soldaten bereits im Einsatz

Britische Streitkräfte unterhalten bereits eine beträchtliche Militärpräsenz in der Region. Mehr als 1.000 Soldaten sind derzeit im Rahmen bestehender Operationen stationiert, darunter Kampfstaffeln und spezialisierte Anti-Drohnen-Einheiten.

An den Gesprächen beteiligte Beamte sollen berichtet haben, dass die multinationale Mission voll einsatzfähig sein werde, sobald die regionalen Bedingungen einen breiteren Einsatz ermöglichen.

Der strategische Druck am Golf hat sich in den letzten Monaten verstärkt, was NATO-verbündete Länder dazu veranlasst, die Seekriegskoordination und die Verteidigungsbereitschaft entlang wichtiger Seerouten zu stärken.