Startseite Nachrichten Offiziell: Russlands „mächtigste Atomrakete der Welt“ hat nun ein Ziel

Offiziell: Russlands „mächtigste Atomrakete der Welt“ hat nun ein Ziel

Putin
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Berichten zufolge ist die Rakete mehr als viermal stärker als jede Waffe im Westen.

Neue Warnungen vor Russlands nuklearen Fähigkeiten kamen am Dienstag auf, nachdem Wladimir Putin Pläne zur Stationierung des Sarmat-Raketensystems noch in diesem Jahr bestätigt hatte, im Anschluss an einen neuen Starttest, der im Staatsfernsehen übertragen wurde.

Moskau beschrieb die Waffe als unübertroffen in ihrer Zerstörungskraft und fähig, moderne Raketenabwehrsysteme zu umgehen, was die bereits erhöhten Spannungen zwischen Russland und westlichen Nationen weiter verstärkt.

Kreml präsentiert Rakete als unübertroffene Waffe

Das russische Fernsehen zeigte Aufnahmen des jüngsten Sarmat-Raketentests zusammen mit Kommentaren von Putin, der die Fähigkeiten des Systems lobte.

„Dies ist die mächtigste Rakete der Welt“, sagte Putin nach dem Starttest laut russischen Staatsmedien und LBC.

Russische Militärvertreter behaupten, die Waffe sei in der Lage, Atomsprengköpfe über weite Entfernungen zu transportieren und dabei Abfangsysteme zu umgehen, die derzeit von NATO-Staaten und den Vereinigten Staaten eingesetzt werden.

Berichte britischer Medien deuten darauf hin, dass die Rakete etwa 208 Tonnen wiegt und so hoch ist wie ein 14-stöckiges Gebäude.

Russischer Kommandeur betont Zerstörungskraft

Der Kommandeur der Raketentruppen, Sergej Karakajew, trat ebenfalls während des Fernsehsegments auf und erläuterte, was Moskau als strategischen Wert des Systems ansieht.

„Die Gesamtsprengkraft des gelieferten Sprengkopfes ist mehr als viermal größer als die jedes existierenden, mächtigsten westlichen Äquivalents“, sagte Sergej Karakajew während der Sendung.

Russische Beamte behaupteten ferner, die Rakete könne mehr als 35.000 Kilometer weit fliegen, sowohl auf ballistischen als auch auf suborbitalen Flugbahnen, wodurch Ziele in Europa und den Vereinigten Staaten theoretisch in Reichweite kämen.

Nukleare Spannungen bleiben hoch

Die Stationierungspläne kommen zu einem Zeitpunkt, da sich die nukleare Rhetorik zwischen Moskau und westlichen Regierungen nach Russlands Invasion in der Ukraine weiter verschärft.

Russland besitzt das größte Atomwaffenarsenal der Welt, so Zahlen der International Campaign to End Nuclear Weapons. Schätzungen zufolge liegt Moskaus operatives Arsenal um mehrere hundert Sprengköpfe vor dem der Vereinigten Staaten.

Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew reagierte ebenfalls öffentlich auf den Test und veröffentlichte eine Nachricht, die sich an das richtete, was er als Russlands westliche „Freunde“ bezeichnete.

In den letzten Monaten gab es wiederholte Anschuldigungen aus Moskau, NATO-Länder würden den Konflikt durch militärische Unterstützung für die Ukraine eskalieren. Französische Beamte haben russische Behauptungen bezüglich nuklearbezogener Hilfe vehement dementiert.

Strategische Analysten warnen weiterhin, dass eine zunehmend aggressive nukleare Signalgebung von beiden Seiten die geopolitischen Spannungen in gefährlicheres Terrain zu treiben droht.