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Farage wird wegen Millionen-Geschenks von Krypto-Spender untersucht

Nigel Farage
Alexandros Michailidis / Shutterstock

Nigel Farage wird untersucht, nachdem er vor seinem Einzug ins Parlament ein millionenschweres Geschenk von einem Kryptowährungsinvestor erhalten hat, was Fragen aufwirft, ob die Parlamentsregeln ordnungsgemäß eingehalten wurden.

Die Untersuchung könnte möglicherweise zu Sanktionen gegen den Vorsitzenden von Reform UK führen, einschließlich einer Suspendierung aus dem House of Commons.

Spendenprüfung

Laut TV2 News und der BBC erhielt Farage im Jahr 2024 ein Geschenk im Wert von rund 43 Millionen Dänischen Kronen von dem Tech-Investor und Kryptomilliardär Christopher Harborne.

Das Geschenk wurde Berichten zufolge kurz vor Farages Ankündigung seiner Kandidatur für die britischen Parlamentswahlen überreicht.

Britische Parlamentsregeln verlangen von Abgeordneten, finanzielle Interessen, die sie im Jahr vor ihrer Wahl erhalten haben, offenzulegen. Die aktuelle Untersuchung wird prüfen, ob Farage diesen Pflichten nicht nachgekommen ist.

Farage hat Fehlverhalten bestritten und argumentiert, die Unterstützung habe persönliche Sicherheitsvorkehrungen betroffen und nicht politische Aktivitäten.

Krypto-Verbindungen

Der Fall hat zusätzliche Aufmerksamkeit erregt, da Harborne Reform UK erheblich finanziell unterstützt.

Laut BBC spendete Harborne im Jahr 2025 rund 77 Millionen Dänische Kronen in einer einzigen Zuwendung an die Partei, was sie zur größten bekannten Spende einer lebenden Person an eine britische politische Partei macht.

TV2 News berichtete, dass der Krypto-Investor der Reform UK im Laufe des Jahres insgesamt etwa 11.941.964,20 Pfund Sterling zukommen ließ.

Die Konservative Partei hat Reform UK vorgeworfen, Politik zu fördern, die Harbornes Geschäftsinteressen zugutekommen könnte, einschließlich Vorschlägen, die darauf abzielen, Großbritannien zu einem wichtigen Kryptowährungshub zu machen.

Mögliche Konsequenzen

Vertreter der Labour-Partei haben Farage ebenfalls in dieser Angelegenheit kritisiert.

Laut TV2 News erklärte die Labour-Parteivorsitzende Anna Turley, Farage habe es versäumt, berechtigte Fragen bezüglich des Geschenks und seiner finanziellen Beziehung zu Harborne zu beantworten.

Sollten die Parlamentsbehörden feststellen, dass Regeln gebrochen wurden, könnte Farage Strafen von einer formellen Entschuldigung bis hin zu einer Suspendierung aus dem Parlament drohen.

Gemäß den Verfahren des House of Commons könnte eine Suspendierung von mindestens zehn Tagen eine Abberufungspetition in seinem Wahlkreis auslösen und möglicherweise eine Nachwahl erzwingen.

Quellen: TV2 News, BBC