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Trumps „menschlicher Drucker“ im Fokus: Senator Ossoff enthüllt ungewöhnliche Beziehung zu Assistentin

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The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Diese Geschichte hat das Potenzial, sich zu einem pikanten Skandal im Weißen Haus zu entwickeln.

Donald Trump ist bekannt dafür, viele Loyalisten in seinem Kabinett und inneren Kreis zu haben.

Eine Person, die ihm jedoch sehr nahesteht, hat bisher kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhalten.

Das änderte sich, als ein amtierender Senator die sehr eigenartige Beziehung zwischen dem Präsidenten und einer jungen Mitarbeiterin thematisierte.

Ossoff kritisiert Trumps enge persönliche Assistentin scharf

Jon Ossoff, der Senator aus Georgia, der im umkämpften Bundesstaat zur Wiederwahl steht, hielt am Sonntag eine Wahlkampfrede.

Dabei übte er scharfe Kritik an Donald Trump. Anschließend sprach er dessen enge persönliche Assistentin und deren mutmaßliche Beziehung an.

„Der Präsident verschläft seine Sitzungen, er golft und handelt mit Aktien“, sagte Ossoff bei der Kundgebung. „Er will den Job nicht machen. Er will seinen Ballsaal bauen und mit Natalie in ihrem anscheinend wehrlosen fliegenden Palast reisen, der vom Emir von Katar geschenkt wurde.“

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Wer ist Natalie?

Ossoff spielt auf die vielen Skandale an, die Trump derzeit plagen. Doch dann sprach er Natalie Harp an, Trumps Assistentin, mit der er offenbar eine sehr interessante Beziehung pflegt.

Natalie Harp ist eine 35-jährige ehemalige Nachrichtensprecherin der extremen Rechten, die zur Beraterin im Weißen Haus wurde und seit 2025 eine sehr enge Vertraute und Assistentin Trumps ist.

Die Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan haben sie als „menschlichen Drucker“ für Donald Trump beschrieben, da eine ihrer wörtlichen Aufgaben darin besteht, Dinge für Trump auszudrucken, damit er sie überprüfen und Entscheidungen treffen kann. Sie transkribiert auch seine Truth-Social-Beiträge.

Eine ungewöhnliche Beziehung

Die Journalisten der New York Times haben dies als mehr als nur eine Standardbeziehung zwischen einem Präsidenten und einer Mitarbeiterin beschrieben.

Laut ihrem neuen Buch „Regime Change“ hatte Harp die Angewohnheit, Trump private Notizen zu hinterlassen, die nur er finden konnte. Einige dieser Notizen lauteten: „Du bist alles, was mir wichtig ist“ und „Ich möchte dir Freude bereiten.“

Harp soll auch einen ganzen Sommer lang in einer Damen-Umkleidekabine in Trumps Golfclub in Bedminster, New Jersey, gelebt haben, um jederzeit in der Nähe des Präsidenten sein zu können.

Ossoffs Seitenhieb trifft einen Nerv

Jon Ossoffs Seitenhieb hat einen regelrechten Mediensturm ausgelöst und eine koordinierte Social-Media-Attacke auf Ossoff zur Verteidigung von Trump und Harp nach sich gezogen.

Der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, konterte schnell. „Anstatt hart arbeitende Menschen zu verunglimpfen, die ihrem Land dienen, sollte Jon tief in seine Seele blicken und sich fragen, warum er eine jämmerliche Person ist, die dieses Land hasst“, schrieb Cheung in einem Social-Media-Beitrag.

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Trump verhielt sich ungewöhnlich still, als er nach seiner Reaktion auf Ossoffs Seitenhieb gefragt wurde. Er versuchte, ihn mit einer Beleidigung zu treffen, wich aber schnell vom Thema ab und wirkte sichtlich unwohl.

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Das Weiße Haus will dieser Geschichte keine weitere Aufmerksamkeit schenken

Obwohl dies oberflächlich wie ein pikanter Skandal erscheint, steckt dahinter etwas Ernsteres.

Die Rolle von Natalie Harp als „menschlicher Drucker“ ist weitaus schädlicher, wenn sich herausstellt, dass sie letztendlich kontrolliert, was Trump sieht und hört.

Der andere Aspekt ist, dass ihre offensichtlich enge Beziehung nicht nur eine Diskussion über die Angemessenheit eröffnet, sondern auch über das Ausmaß der Abhängigkeit eines US-Präsidenten von einer Assistentin. Haberman und Swan beschreiben Trumps Gefühle gegenüber Natalie Harp wie folgt:

„Natalie (or ‚Nathalie‘, wie er sie mit französischer Aussprache nannte) war die Einzige, die ihn so sehr liebte wie seine Frau und seine Kinder. ‚Ihr alle werdet weggehen und Geld verdienen‘, pflegte er zu sagen. ‚Sie wird mich niemals verlassen.‘“