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Trumps Sicherheitsteam am chinesischen Tempel blockiert

Donald Trump
Joshua Sukoff / Shutterstock

Berichten zufolge kam es zu einer Konfrontation zwischen Personal des US-Secret Service und chinesischen Beamten während Donald Trumps Staatsbesuch in Peking, nachdem einem bewaffneten amerikanischen Agenten der Zugang zu einer historischen Stätte verwehrt wurde.

Berichten von Journalisten zufolge, die den Präsidenten begleiteten, entfaltete sich der Streit am Himmelstempel am ersten vollen Tag von Trumps Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, wie The Express berichtete.

Sicherheitsstreit

The Express berichtete unter Berufung auf Pool-Berichte aus Peking, dass die Spannungen stiegen, nachdem chinesische Behörden Einspruch gegen einen Secret-Service-Agenten erhoben hatten, der eine Schusswaffe innerhalb des historischen Komplexes trug.

Der Journalist Steven Portnoy beschrieb den Austausch als eine „increasingly intense discussion“ (zunehmend intensive Diskussion) zwischen amerikanischen und chinesischen Beamten.

Pool-Reporter Jonathan Karl berichtete später, dass Mitglieder der reisenden Presse vorübergehend in einem Nebenraum festgehalten wurden, während Beamte über die Bewegung innerhalb des Geländes stritten.

Kompromiss erzielt

Dem reisenden Pressepool zufolge einigten sich beide Seiten schließlich auf einen Kompromiss, obwohl keine Details der Vereinbarung öffentlich bekannt gegeben wurden.

Kemp berichtete zudem, dass Reporter und US-Mitarbeiter erneut aufgehalten wurden, nachdem Trump den Tempel verlassen hatte.

Er sagte, chinesische Beamte versuchten wiederholt, Journalisten und Mitarbeiter daran zu hindern, sich der Präsidentenkolonne wieder anzuschließen, bevor eine weitere Einigung erzielt wurde.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen

The Daily Beast hatte zuvor berichtet, dass umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen in ganz Peking während Trumps zweitägigem Besuch eingeführt worden waren.

Berichten zufolge wurden Dutzende Flüge am Beijing Capital International Airport vor der Ankunft des Präsidenten gestrichen.

Laut The New York Times wiesen Hotels in der Nähe der US-Botschaft, darunter das Four Seasons, in dem Trump wohnte, während des Besuchs keine Zimmerverfügbarkeit auf.

Spekulationen über das Dinner

Der Vorfall ereignete sich Stunden vor einem Staatsdinner, an dem Trump und Xi teilnahmen.

Während der Veranstaltung wurde Trump gesehen, wie er einen Toast aussprach, bevor er kurz an einem sprudelnden Getränk nippte, das Gesicht verzog und das Glas einem Kellner reichte, während er „Thank you“ sagte.

Der Moment verbreitete sich schnell in den sozialen Medien, wo einige Nutzer über das Getränk und die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Präsidenten spekulierten, während andere die Behauptungen zurückwiesen und sagten, der Toast sei lediglich diplomatisches Protokoll gewesen.

Quellen: The Express, The Daily Beast, The New York Times