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Trump kündigt gigantischen Boeing-Deal mit China an

President Donald Trump, Chinese President Xi Jinping
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Der gemeldete Boeing-Deal mit China wird als möglicher Wendepunkt sowohl für die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China als auch für die Position des amerikanischen Luftfahrtkonzerns auf dem chinesischen Markt angesehen.

Nach Jahren von Handelskonflikten zwischen Washington und Peking wurde nun eine Vereinbarung zwischen den beiden Ländern getroffen.

Während eines Treffens am Freitag erklärte Trump, dass Xi Jinping dem Kauf von rund 200 Boeing-Flugzeugen zugestimmt habe. Gleichzeitig betonte er, dass der Auftrag im Laufe der Zeit deutlich ausgeweitet werden könnte, berichtet Reuters.

Sollte das Geschäft abgeschlossen werden, könnte es zu einer der größten Flugzeugvereinbarungen in der Geschichte der Luftfahrt werden.

Boeing zurück im Geschäft

Es ist beinahe ein Jahrzehnt her, seit Boeing einen chinesischen Auftrag in dieser Größenordnung sichern konnte.

Trotz des Umfangs des Geschäfts gibt es derzeit keine Informationen zu Lieferterminen oder dazu, um welche Flugzeugtypen es sich handelt.

Trump erklärte außerdem, dass die Vereinbarung „includes approximately 200 planes and a promise of up to 750 if they do a good job“.

Zuvor war berichtet worden, dass Gespräche über einen Auftrag von bis zu 500 Flugzeugen geführt wurden. Für den Hersteller stellt dies daher einen möglichen Durchbruch dar, berichtet Reuters.

Aktien unter Druck

Die Reaktion der Investoren auf das Geschäft fiel jedoch sehr verhalten aus. Am Donnerstag fielen nach Trumps Aussagen die Boeing-Aktien.

Laut mehreren Analysten hatten sie mit einer höheren Anzahl an Flugzeugen gerechnet.

Mehrere Unternehmen hoffen zudem auf neue Vereinbarungen und weniger Handelshemmnisse zwischen den beiden Ländern in Zukunft, berichtet Reuters.

Weitere Handelsabkommen abgeschlossen

Dies ist jedoch bei Weitem nicht das einzige große Handelsabkommen, das Trump seit seiner Wiederwahl zum Präsidenten abgeschlossen hat.

Bereits im Juli 2025 schloss Trump laut The Independent weltweit mehrere Handelsabkommen ab, noch vor den neuen US-Zöllen, die am 1. August 2025 in Kraft treten sollten.

Die EU und Japan akzeptierten Zölle von 15 Prozent, um höhere Abgaben zu vermeiden, während China und die USA ihren Handelskrieg vorübergehend entschärften, ohne eine endgültige Einigung zu erzielen.

Gleichzeitig erhielten Länder wie Vietnam, Indonesien und die Philippinen niedrigere Zölle, im Gegenzug dafür, ihre Märkte stärker für amerikanische Waren und Investitionen zu öffnen.

Quellen: Reuters, The Independent