Dmitri Medwedew hat ein KI-generiertes Video veröffentlicht, in dem er westliche Politiker bedroht und davor warnt, dass Drohnenvorfälle in Europa weiter zunehmen könnten.
Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew hat ein KI-generiertes Video veröffentlicht, in dem europäische Staats- und Regierungschefs verängstigt dargestellt werden, während er erneut Drohungen gegen westliche Staaten aussprach.
Das Video wurde kurz nachdem die NATO Russland wegen des Absturzes einer russischen Drohne auf ein Wohngebäude in Rumänien verurteilt hatte veröffentlicht.
KI-Video mit Warnung
Laut Digi24 unter Berufung auf ua.news veröffentlichte Medwedew in sozialen Medien ein KI-generiertes Video mit dramatischen Bildern eines Raketenstarts und verängstigten Darstellungen europäischer Politiker.
Zu sehen sind Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
In dem Video verliest Medwedew eine Erklärung, die er bereits am Vortag veröffentlicht hatte.
Der ehemalige russische Präsident ist derzeit stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates.
Drohungen gegen Europa
Laut Digi24 warnte Medwedew, dass Vorfälle mit Drohnen weiterhin europäische Länder betreffen könnten.
„Seien Sie vorbereitet: Solche Vorfälle werden weiterhin geschehen“, sagte er.
„Das ist Krieg. Und die Bürger der EU-Staaten werden ebenso wie die Bevölkerung von Ländern, die sich in einem Konflikt befinden, nicht ruhig schlafen können.“
Die Äußerungen folgten auf Berichte, wonach eine russische Drohne während eines Angriffs auf die Ukraine in ein Wohngebäude in der rumänischen Stadt Galați gestürzt sei.
Reaktion der NATO
Die NATO verurteilte den Vorfall und bekräftigte ihre Verpflichtung, die Mitgliedstaaten zu verteidigen.
Laut Digi24 warfen Vertreter des Bündnisses Moskau unverantwortliches Verhalten vor und versprachen, „jeden Zentimeter“ des NATO-Territoriums zu schützen.
Medwedew argumentierte, dass zunächst die Verantwortung für den Drohnenvorfall geklärt werden müsse.
Zudem beschuldigte er europäische Staats- und Regierungschefs, direkt in den Konflikt verwickelt zu sein, und wies Kritik westlicher Regierungen zurück.
Verschärfte Rhetorik
Die jüngsten Äußerungen sind Teil einer Reihe zunehmend aggressiver Aussagen Medwedews gegenüber Europa und den Vereinigten Staaten.
Laut Digi24 warnte er kürzlich, Russland müsse seine eigene Sicherheit garantieren, da Europa seiner Ansicht nach feindselig handle.
Zuvor hatte er Europa bereits mit einem „großen Blutbad“ bedroht und US-Präsident Donald Trump wegen dessen Äußerungen zu den Beziehungen zwischen Moskau und Washington kritisiert.
Die Aussagen unterstreichen die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und westlichen Regierungen, während der Krieg in der Ukraine andauert.
Quellen: Digi24, ua.news