Wolodymyr Selenskyj lobte Rumäniens Untersuchung des Drohnenvorfalls in Galați und erklärte, die Beweise zeigten, dass die Drohne russischer Herkunft gewesen sei, und widerlegten die Desinformation des Kremls.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Rumäniens Vorlage von Beweisen begrüßt, die darauf hindeuten, dass die Drohne, die ein Wohngebäude in Galați traf, russischer Herkunft war.
Die Äußerungen erfolgten, nachdem die rumänischen Behörden Bilder und technische Erkenntnisse aus ihrer Untersuchung des Vorfalls veröffentlicht hatten.
Selenskyj reagiert
Laut Digi24 reagierte Selenskyj, nachdem Rumäniens Präsident Nicușor Dan öffentlich Fotografien und technische Daten im Zusammenhang mit der Drohne präsentiert hatte.
„Danke für die Klarheit, lieber Nicușor Dan. Fakten sind das beste Mittel gegen Putins Lügen und zeigen, dass Russlands Manipulationen einer Überprüfung nicht standhalten“, schrieb Selenskyj auf X.
Der ukrainische Präsident erklärte, die Erkenntnisse würden dazu beitragen, das zu widerlegen, was er als russische Desinformation rund um den Vorfall bezeichnete.
Seine Äußerungen folgten auf die rumänische Mitteilung, dass die Drohne russischen Ursprungs gewesen sei.
Aufruf zur Zusammenarbeit
Selenskyj betonte zudem die Bedeutung einer fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und ihren Verbündeten.
Laut Digi24 erklärte er, Kyjiw sei bereit, eng mit seinen Partnern zusammenzuarbeiten, um gemeinsamen Sicherheitsbedrohungen zu begegnen.
„Die Ukraine ist bereit, eng zusammenzuarbeiten, um gemeinsamen Bedrohungen entgegenzutreten und den Schutz des Lebens zu stärken – nicht nur in unserem Land, sondern auch im befreundeten Rumänien und im übrigen Europa“, sagte er.
Die Äußerungen unterstreichen die wachsenden Sicherheitsbedenken der Staaten in der Nähe des Kriegsgebiets.
Rumänische Erkenntnisse
Präsident Nicușor Dan präsentierte Bilder von Drohnentrümmern, darunter identifizierende Markierungen und Inschriften.
Laut Digi24 erklärte er, die Beweise ließen keinen Zweifel daran, dass die Drohne in Russland hergestellt worden sei.
Rumänien plant, den technischen Bericht und seine Schlussfolgerungen mit der NATO und den Institutionen der Europäischen Union zu teilen.
Dan erklärte zudem, Rumänien werde Vorfälle, die seine Bürger gefährden, nicht ignorieren.
NATO informiert
Das rumänische Verteidigungsministerium veröffentlichte später weitere Details der technischen Analyse.
Laut Digi24 kamen die Behörden zu dem Schluss, dass es sich bei dem Fluggerät um eine in Russland hergestellte Kamikaze-Drohne handelte.
Der Vorfall hat die Aufmerksamkeit der NATO-Verbündeten auf sich gezogen, nachdem die Drohne während eines russischen Angriffs auf die Ukraine ein Wohngebäude in Galați getroffen hatte.
Die Erkenntnisse tragen zu den anhaltenden Spannungen zwischen Russland und den an den Konflikt grenzenden NATO-Staaten bei.
Quellen: Digi24