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Ben & Jerry’s Stiftung könnte wegen Streit mit Muttergesellschaft schließen

Ben & Jerry’s Stiftung könnte wegen Streit mit Muttergesellschaft schließen
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Die Vermischung von Geschäft und politischem Aktivismus erweist sich oft als hochexplosive Mischung.

Seit Jahrzehnten investiert eine große globale Dessertmarke ihre Gewinne in progressive Anliegen, was treue Fans erfreute, aber ihre Konzernmutter frustrierte. Nun schmilzt dieses empfindliche Gleichgewicht endgültig dahin und droht, eine bekannte philanthropische Stimme zum Schweigen zu bringen, wie Dr News berichtet.

Eine eingefrorene Zukunft

Der philanthropische Arm eines beliebten Dessertimperiums steht vor einer plötzlichen und vollständigen Schließung. Nach vier Jahrzehnten der Finanzierung von Basisbewegungen für soziale Gerechtigkeit warnte die Stiftung, dass ihre Türen bis Ende des Jahres schließen könnten. Diese alarmierende Nachricht stammt direkt aus einer offiziellen Pressemitteilung der Organisation selbst.

Die Organisation wurde ursprünglich gegründet, um progressive Bewegungen weltweit zu unterstützen. Nun befindet sich die Stiftung jedoch in einem erbitterten Kampf mit den Konzernentscheidern, die die finanziellen Mittel kontrollieren. Die Muttermarke, Magnum, wird letztlich von dem riesigen multinationalen Lebensmittelkonzern Unilever beaufsichtigt.

Seit der Gründung ihres unabhängigen Eiscreme-Unternehmens in den späten 1970er-Jahren haben sich die Gründer Ben Cohen und Jerry Greenfield immer wieder in öffentliche Kontroversen gestürzt. Ihre Stiftung hat routinemäßig alles von Umweltkampagnen über Rechte für Homosexuelle bis hin zu jüngsten Antikriegsdemonstrationen finanziert.

Gang vor Gericht

Wie das dänische Medium Dr News berichtet, haben Konzernmanager im Laufe der Jahre wiederholt gegen diese hochpolitischen Äußerungen Widerstand geleistet. Der interne Konflikt erreichte vor einigen Jahren einen spektakulären Höhepunkt, als die Marke beschloss, alle Produktverkäufe im Westjordanland einzustellen.

Der anhaltende Konzernstreit wurde kürzlich zutiefst persönlich, als einem der ursprünglichen Mitbegründer eine wichtige Führungsposition entzogen wurde. Diese hochrangige Absetzung verdeutlichte eine wachsende Kluft zwischen den idealistischen Gründern und ihren Konzernaufsehern.

Nun ist die Spannung erneut aufgeflammt, da die Konzerneigentümer versuchen, die finanzielle Förderung der Stiftung vollständig einzustellen. Die Stiftung hat darauf reagiert, indem sie eine aggressive Klage vor einem Gericht in New York eingereicht hat, um ihr Betriebsbudget zu retten.

Sollte es dem multinationalen Eigentümer gelingen, die Geldmittel zu streichen, wird die ikonische Stiftung vollständig aus der Aktivistenlandschaft verschwinden. Ein Richter wird bald entscheiden, ob Unternehmensinteressen das aktivistische Erbe der Eiscremehersteller endgültig legal auflösen können.

Quellen: Dr News