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Insider warnen: 4 Millionen US-Bürger droht monatlicher Wegfall der Lebensmittelhilfen

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Essen auf den Tisch zu bringen, ist für Millionen von Haushalten, die mit hartnäckiger Inflation zu kämpfen haben, zu einer zunehmend stressigen Aufgabe geworden.

Wenn die täglichen Ausgaben steigen, sind viele Familien auf Unterstützungsnetzwerke angewiesen, um über die Runden zu kommen. Nun formen weitreichende Gesetzesänderungen das soziale Sicherungssystem um, auf das sie angewiesen sind, wie The Express U.S berichtet.

Ein schrumpfendes Netz

Eine umfassende Gesetzesreform hat dazu geführt, dass Millionen von Amerikanern ihre staatlichen Lebensmittelhilfen verloren haben. Einem Bericht von The Express zufolge zeigt eine neue Analyse, dass über 3,5 Millionen Menschen ihre Lebensmittelhilfen entzogen wurden.

Der Rückgang folgt der Verabschiedung des One Big Beautiful Bill Act im letzten Sommer. Um die Auswirkungen zu verfolgen, analysierte das Center on Budget and Policy Priorities Daten des US-Landwirtschaftsministeriums. Ihre Ergebnisse zeigten, dass die Beteiligung an Lebensmittelhilfen in jedem einzelnen Bundesstaat zurückging.

Einige Bundesstaaten verzeichneten drastische Kürzungen, wobei Arizona die Hälfte seiner Leistungsempfänger verlor. Das Politikforschungsinstitut warnte: „Wir erwarteten, dass diese Schäden zunehmen würden, wenn die Bundesstaaten die Zugangsbeschränkungen vollständig umsetzten und Maßnahmen ergriffen, um ihre Fehlerquoten zu senken.“

Steigende Ernährungsunsicherheit

Der plötzliche Wegfall der Unterstützung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Familien mit geringem Einkommen. Einem Bericht der Federal Reserve Bank of New York zufolge stellten Forscher „einen bemerkenswerten Anstieg der Ernährungsunsicherheit fest, insbesondere bei Haushalten mit geringerer Bildung und geringerem Einkommen sowie bei Haushalten mit kleinen Kindern.“

Insbesondere hob die Studie wachsende Bedenken hinsichtlich der K-förmigen Wirtschaft hervor, in der wohlhabende Bürger florieren, während Amerikaner mit geringem Einkommen die Hauptlast der steigenden Kosten tragen.

Um ihre Hilfen zu behalten, müssen Leistungsempfänger strengere Arbeitsregeln einhalten. Einzelpersonen müssen 20 Stunden pro Woche arbeiten, um sich zu qualifizieren. Nach den neuen Richtlinien zielen diese Regeln auf ältere Erwachsene bis 64 Jahre, Eltern von Teenagern und obdachlose Personen ab.

Beispiellose Ausgabenkürzungen

Das Gesetz zwingt die Bundesstaaten auch, das Lebensmittelprogramm mitzufinanzieren. Um Geld zu sparen, versuchen lokale Behörden, Fehler zu reduzieren, doch dieser Vorstoß könnte dazu führen, dass „berechtigte Haushalte ihre SNAP-Lebensmittelhilfen aufgrund von Verwaltungsaufwand verlören.“

Das finanzielle Ausmaß der Umstrukturierung ist enorm. Das Congressional Budget Office schätzte, dass das neue Gesetz in den nächsten zehn Jahren Kürzungen der Lebensmittelhilfen in Höhe von 187 Milliarden US-Dollar vorsieht.

Das Politikforschungsinstitut bezeichnete die drastische Politikänderung als „die größte Kürzung des Programms in der Geschichte sei.“ Wenn die Änderungen vollständig umgesetzt sind, prognostizieren Experten, dass durchschnittlich vier Millionen Menschen monatlich ihre Leistungen verlieren werden.

Quellen: The Express