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Geheime Einnahmequelle des ehemaligen Prinzen Andrew löst Empörung aus: „Das ist noch schlimmer“

Geheime Einnahmequelle des ehemaligen Prinzen Andrew löst Empörung aus: „Das ist noch schlimmer“
Euan Cherry / Shutterstock.com

Das Einkommen von Andrew Mountbatten-Windsor wurde der Öffentlichkeit bekannt gegeben.

Fragen zu den früheren Wohnverhältnissen von Prinz Andrew tauchen auch lange nach seinem Auszug aus der Royal Lodge weiterhin auf.

Ein kürzlich veröffentlichter Regierungsbericht hat einen Aspekt des Anwesens beleuchtet, der zuvor wenig öffentliche Aufmerksamkeit erregt hatte: Mieteinnahmen aus Immobilien, die sich auf dem Gelände der Windsor-Residenz befanden, die er einst bewohnte.

Die Erkenntnisse kommen, nachdem Andrew Anfang dieses Jahres den Mietvertrag für die Royal Lodge aufgegeben und in ein kleineres Anwesen auf König Charles’ Sandringham-Besitz umgezogen ist.

Laut einer Überprüfung des National Audit Office wurden drei auf dem Anwesen der Royal Lodge gelegene Cottages untervermietet, während Andrew den Mietvertrag innehatte.

Laut Express besagt der Bericht, dass die aus diesen Immobilien erzielten Einnahmen gemäß den Bedingungen seiner Vereinbarung an Andrew zu zahlen seien.

Genaue Zahlen wurden nicht offengelegt, was unbeantwortete Fragen darüber aufwirft, wie viel Geld über die Jahre durch diese Vereinbarung generiert wurde.

Die an der Überprüfung beteiligten Beamten gaben an, sie seien nicht in der Lage gewesen festzustellen, welche Miete erhoben worden sei oder ob die Cottages seit Beginn des Mietvertrags im Jahr 2003 durchgehend bewohnt gewesen seien.

Der Mietvertrag erlaubte die Vereinbarung

Obwohl die Ergebnisse eine Debatte ausgelöst haben, fanden die Prüfer keine Hinweise darauf, dass Regeln gebrochen worden seien.

Die Bedingungen des Mietvertrags erlaubten ausdrücklich die Untervermietung von bis zu drei auf dem Anwesen gelegenen Immobilien.

Die Royal Lodge selbst gehört dem Crown Estate, während Andrew einen langfristigen Mietvertrag für das Anwesen innehatte.

Die Untervermietungsvereinbarungen sollen im April 2026 geendet haben, kurz bevor er seinen Umzug von der Residenz abgeschlossen hat.

Kritiker hinterfragen die Regelung

Die Veröffentlichung des Berichts zog Kritik vom ehemaligen liberaldemokratischen Minister Norman Baker nach sich.

„Das Ganze ist empörend. Wenn man Andrew betrachtet, ist das eine zusätzliche Beleidigung“, sagte Baker.

Er fügte hinzu: „Es zeigt eine absolute und totale Verachtung für den Steuerzahler, nicht nur, dass Andrew eine symbolische Miete für ein gigantisches Anwesen haben konnte, sondern dann potenziell Millionen nebenbei durch die Untervermietung von Immobilien verdienen konnte.“

Befürworter von Andrews Position haben Behauptungen bestritten, dass die Vereinbarung erhebliche Gewinne generiert habe.

Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, sollen argumentiert haben, dass die Mietzahlungen hauptsächlich zur Deckung von Wartungskosten und Unterkunftskosten für Personal verwendet worden seien, anstatt persönliches Einkommen zu generieren.

Es wurde keine öffentliche Finanzaufschlüsselung veröffentlicht.

Umfassendere Überprüfung königlicher Immobilien

Die Überprüfung des National Audit Office untersuchte eine breitere Palette von Wohnregelungen, die Mitglieder der königlichen Familie betreffen.

Dem Bericht zufolge hatten Andrew und seine Familie zuvor Zugang zu einem Portfolio von zwölf königlichen Immobilien durch verschiedene Miet- und Pachtverträge.

Beamte des königlichen Haushalts begrüßten die Veröffentlichung der Ergebnisse und erklärten, der Bericht unterstütze die laufenden Bemühungen, größere Transparenz bei königlichen Residenzen zu schaffen.

Vertreter des Crown Estate sagten ebenfalls, die von den Prüfern untersuchten Vereinbarungen seien unter unabhängiger professioneller Beratung getroffen worden und hätten marktbasierte Bewertungen widergespiegelt.

Die Debatte um die Royal Lodge mag weitergehen, aber der Bericht bietet einen der bisher klarsten Einblicke, wie das Anwesen während Andrews Jahren als Mieter betrieben wurde.