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Putin sagt, er habe fünf Worte für Selenskyj bereit, sollten sie sich persönlich treffen

Zelensky Putin
President's Office

Er hielt keine komplexe politische Rede.

Wenn ein langer und brutaler Krieg andauert, suchen internationale Beobachter nach jedem Zeichen, das auf ein mögliches Ende der Kämpfe hindeuten könnte.

Staats- und Regierungschefs geben Andeutungen, Briefe werden über die feindlichen Linien hinweg ausgetauscht, und Vermittler versuchen, einen fragilen Frieden auszuhandeln.

Briefe und Einladungen

Der andauernde Konflikt in Osteuropa nahm am Donnerstagabend eine unerwartete Wendung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj veröffentlichte einen offenen Brief direkt an seinen russischen Amtskollegen.

Der Brief enthielt einen direkten Appell, die Gewalt zu beenden. „Nun liegt die Wahl bei Ihnen. Genug des Krieges. Die Ukraine schlägt ein Ende dieses Krieges vor“, schrieb Selenskyj.

Kreml-Beamte reagierten schnell auf die öffentliche Botschaft. Laut dem polnischen Nachrichtenportal Onet legte ein Sprecher der russischen Regierung einen möglichen Weg nach vorn dar.

„Präsident Putin sagte, dass Selenskyj nach Moskau kommen könne, wenn er sprechen wolle“, erklärte Sprecher Dmitri Peskow. Er fügte hinzu, dass der russische Staatschef den Text des Briefes noch nicht gelesen habe.

Fünf Worte

Unterdessen teilte der russische Präsident internationalen Reportern in St. Petersburg bereits seine Vision eines möglichen Friedens mit. Er enthüllte genau, wie er ein persönliches Treffen handhaben würde, sollte der Kampf eingestellt werden.

Er hielt keine komplexe politische Rede. Stattdessen reduzierte er sein hypothetisches Treffen mit dem ukrainischen Staatschef auf nur fünf einfache Worte.

„Zumindest hätten wir dann sagen können und sollen: ‚Gott sei Dank, es ist vorbei‘“, erklärte Putin.

Zuvor am Tag bemerkte der russische Staatschef auch, dass der äußere Druck zunehme. Reuters berichtete, dass US-Präsident Donald Trump Russland gebeten habe, einen Kompromiss zur Beendigung des Konflikts zu finden.

Druck zum Kompromiss

Der amerikanische Staatschef bestätigte seine Haltung während eines separaten Treffens mit Pressevertretern. Trump sprach sich nachdrücklich für einen direkten Gipfel zwischen den kriegführenden Staatsoberhäuptern aus.

„Ich denke, es wäre großartig, wenn sie sich träfen. Sie sollten diesen [Konflikt] beenden“, sagte Trump. Er beschrieb beide Männer als „zwei sehr gute Menschen“.

Das Weiße Haus drängt auf Zugeständnisse beider Hauptstädte. Washington wünscht sich aktive diplomatische Verhandlungen anstelle eines endlosen Stellungskrieges.

„Beide Seiten werden Kompromisse eingehen müssen. Ich habe diese Kompromisse vorgeschlagen, und wir hatten einen großen Anteil daran. Dies sind zwei ganz besondere Länder, wunderschöne Länder. Sie müssen aufhören“, bemerkte Trump.

Quellen: Onet, Reuters