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Russlands ‚Opposition‘ als Putins Marionetten? Armeemajor zieht Parallelen zu Hitlers Zeiten

Putin
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Wenn ein politisches Regime seinen Griff festigt, sammeln die lautesten Stimmen dagegen oft eine massive Anhängerschaft.

Wenn ein politisches Regime seinen Griff festigt, sammeln die lautesten Stimmen dagegen oft eine massive Anhängerschaft.

Menschen blicken naturgemäß auf diese exilierten Kritiker, um Hoffnung und eine frische Perspektive zu finden. Doch wenn man ihren Worten genau zuhört, könnte die Botschaft seltsam vertraut klingen.

Ein vertrautes Echo

Während einer kürzlichen Sendung auf TV24 äußerte ein Militärexperte ernste Zweifel an den wahren Absichten bestimmter politischer Exilanten.

Major Jānis Slaidiņš von den nationalen Streitkräften teilte seine Gedanken zur russischen Opposition mit. Er konzentrierte sich auf ein Interview zwischen dem ehemaligen Staatsanwalt Mark Feigin und dem Blogger Vyacheslav Maltsev.

Laut dem Nachrichtenportal LA.LV glaube der Experte, dass viele dieser Kritiker die expansionistischen Ziele ihres Landes eigentlich nicht ändern wollten.

Slaidiņš argumentierte, diese Gruppen hielten weiterhin an einer zutiefst imperialen Denkweise fest. „Dies ist eine Formation, die zu Hitlers Zeiten existierte, eine kontrollierte Opposition“, sagte er und nannte es seine persönliche Einschätzung.

Taten statt Worte

Der Militärmajor zog eine scharfe Trennlinie zwischen jenen, die vor Ort kämpfen, und jenen, die lediglich Videos aufnehmen.

Er hob Gruppen wie die Legion „Freies Russland“ und das Russische Freiwilligenkorps hervor, die aktiv mit Waffen in der Hand gegen das aktuelle Regime kämpfen.

„Die russische Opposition … was könnte am effektivsten sein? Es ist die Schachweltmeisterschaft und Garri Kasparow, die Legion ‚Freies Russland‘, das Russische Freiwilligenkorps, das mit Waffen gegen das Putin-Regime kämpft … aber der Rest der Oppositionellen kommuniziert irgendwie absolut nicht“, führte Slaidiņš aus.

Echos der Vergangenheit

Der Experte bemerkte auch aufschlussreiche Versprecher in der Sprache, die von diesen politischen Persönlichkeiten verwendet wurde.

Beim Ansehen von Maltsevs Interview stellte er die Verwendung einer alten russischen Phrase fest, die unabhängige europäische Nationen als bloße Provinzen eines größeren Reiches behandelt.

„Es gefällt mir nicht, dass er ‚baltische Territorien‘ sagt. Das ist russische Terminologie, es gibt keine ‚baltischen Territorien‘, es gibt baltische Staaten“, erklärte Slaidiņš dem Fernsehpublikum.

Er betonte, dass diese spezifische Wortwahl das überholte Sowjetdenken perfekt widerspiegele.

Eine verborgene Gefahr

Über das Vokabular hinaus beunruhigte der tatsächliche Inhalt der Diskussionen der Exilführer den Militärexperten.

Slaidiņš beobachtete, dass das Interview voll von klassischen Kreml-Sprechpunkten war. Dazu gehörten Behauptungen, westliche Militärallianzen seien schwach, während die russischen Streitkräfte täglich stärker würden.

„Wenn solche Projektionen und Szenarien der russischen Streitkräfte wahr würden, dann wäre Russland bereits in Lissabon“, erklärte er.

Letztendlich warnte der Major, dass diese angeblich alternativen Sendungen die lokalen Zuschauer dennoch manipulieren könnten. „Es könnte indirekt zur Beeinflussung unserer Gesellschaft genutzt werden“, bemerkte er.

Quellen: LA.LV, TV24