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Trumps neues Gesetz wird Millionen ohne Geld in ihren Treuhandfonds zurücklassen, besagt ein Bericht.

Donald Trump
Joshua Sukoff / Shutterstock

Die Kasse wird bis zum Jahr 2032 leer sein, so ein Bericht.

Die Alterssicherung für Millionen Amerikaner ist wieder in den Fokus gerückt, nachdem ein neuer Bundesbericht prognostizierte, dass ein wichtiger Sozialversicherungsfonds seine Reserven früher als zuvor erwartet erschöpfen wird.

Laut Reuters deuten aktualisierte Regierungsschätzungen darauf hin, dass sich die finanzielle Aussicht des Programms verschlechtert hat, was neue Fragen über die Zukunft der Leistungen aufwirft, auf die Rentner in den gesamten Vereinigten Staaten angewiesen sind.

Datum der Erschöpfung vorverlegt

Laut der jüngsten jährlichen Bewertung der Sozialversicherungsverwaltung (Social Security Administration) wird nun erwartet, dass der Treuhandfonds, der Renten- und Hinterbliebenenleistungen finanziert, seine Reserven in den letzten Monaten des Jahres 2032 erschöpfen wird.

Frühere Prognosen hatten dieses Datum auf Anfang 2033 festgelegt.

Sobald die Reserven erschöpft sind, würden die eingehenden Einnahmen zwar weiterhin Zahlungen ermöglichen, jedoch nicht mehr auf dem derzeit geplanten Niveau.

Analysten schätzen, dass die verfügbaren Einnahmen nur 78 Prozent der zugesagten Leistungen decken würden, was effektiv eine Kürzung um 22 Prozent bedeuten würde, sofern die Gesetzgeber nicht eingreifen.

Steueränderungen als Faktor genannt

Bundesbeamte nannten mehrere Gründe für die sich verschlechternde Aussicht.

Dazu gehörten Steueränderungen, die im vergangenen Jahr unter Präsident Donald Trump und den Republikanern im Kongress genehmigt wurden. Dem Bericht zufolge reduzierten diese Maßnahmen die Höhe der aus Sozialversicherungsleistungen erhobenen Steuereinnahmen, wodurch eine wichtige Finanzierungsquelle für das Programm geschwächt wurde.

Auch demografische Trends spielten eine Rolle.

Forscher verwiesen auf niedrigere Geburtenraten und eine reduzierte Nettoimmigration als zusätzliche Faktoren, die zur sinkenden Finanzlage des Fonds beitragen.

Invaliditätsprogramm bleibt stabil

Die Ergebnisse für das Invaliditätsversicherungsprogramm der Sozialversicherung waren positiver.

Die Autoren des Berichts sagten, dass die Reserven zur Unterstützung langfristiger Invaliditätsleistungen voraussichtlich über die nächsten 75 Jahre finanziell gesichert bleiben werden, was der Prognose des Vorjahres entspricht.

Die kombinierten Finanzen der Renten- und Invaliditätsprogramme zeichnen ein etwas anderes Bild.

Aktuelle Prognosen zeigen, dass die beiden Treuhandfonds zusammen im dritten Quartal 2034 die Insolvenz erreichen werden. Zu diesem Zeitpunkt würden die eingehenden Einnahmen ausreichen, um etwa 83 Prozent der geplanten Leistungen zu decken.

Langfristige Schätzungen deuten darauf hin, dass diese Zahl in den kommenden Jahrzehnten weiter sinken könnte.

Druck auf Washington wächst

Die Sozialversicherung bleibt eines der wichtigsten Regierungsprogramme in den Vereinigten Staaten und bietet monatliches Einkommen für zig Millionen Rentner, behinderte Amerikaner und hinterbliebene Familienmitglieder.

Die jüngsten Prognosen werden die Debatte in Washington darüber, wie die Finanzen des Systems gestärkt werden können, bevor die Reservefonds erschöpft sind, voraussichtlich intensivieren.

Frank J. Bisignano, der die Sozialversicherungsverwaltung seit seiner Senatsbestätigung im Jahr 2025 leitet, beaufsichtigte die Veröffentlichung des Berichts, der die überarbeitete Prognose darlegt.

Gesetzgeber beider Parteien haben die finanziellen Herausforderungen des Programms wiederholt anerkannt, obwohl eine Einigung über eine langfristige Lösung bisher ausgeblieben ist.