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Putin behauptet, Russland könne „nicht besiegt werden“ und habe „dem Bösen stets im Weg gestanden“

Putin angry
IMAGO / ITAR-TASS

Laut New Voice warf Wladimir Putin dem Westen vor, Russlands Widerstandsfähigkeit auf die Probe zu stellen, und wiederholte umstrittene Behauptungen, wonach sich ukrainische Streitkräfte entlang der gesamten Frontlinie zurückzögen.

Der russische Präsident Wladimir Putin warf den westlichen Staaten vor, Russlands Widerstandsfähigkeit auf die Probe stellen zu wollen, und wiederholte während einer Rede auf dem Parteitag der Regierungspartei Einiges Russland umstrittene Behauptungen über die militärische Lage in der Ukraine.

Laut New Voice (NV), das sich auf russische Staatsmedien beruft, bezeichnete Putin die gegenwärtige Phase als „entscheidend“ für Russland und erklärte, die strategischen Ziele des Landes würden trotz der anhaltenden Herausforderungen letztlich erreicht werden.

Auf dem Schlachtfeld

Putin erklärte, der Westen habe Russland militärisch nicht besiegen können und versuche nun, das Land auf andere Weise zu schwächen.

Laut NV sagte Putin, „Russland könne auf dem Schlachtfeld nicht besiegt werden“. Anschließend warf er dem Westen vor, Russland vernichten zu wollen, weil das Land „dem Bösen stets im Weg gestanden“ habe.

Zudem wiederholte er die unbelegte Behauptung, ukrainische Streitkräfte zögen sich „entlang der gesamten Frontlinie“ zurück, und beschuldigte Kyjiw, sogenannte „terroristische Angriffe“ gegen Russland durchzuführen.

Wahlen und Unterstützung

Laut NV erklärte Putin, Russland werde die Wahlen zur Staatsduma wie geplant im September abhalten – ungeachtet dessen, was er als westliche Versuche bezeichnete, die innenpolitische Lage des Landes zu destabilisieren.

Gleichzeitig räumte er ein, dass Russland „einige Pläne an die Lage anpasst“, bezeichnete die gegenwärtige Situation als schwierig und betonte zugleich, Moskau werde seine strategischen Ziele erreichen.

NV verwies außerdem auf einen Bericht der New York Times, die unter Berufung auf eine Umfrage der kremlnahen russischen Public Opinion Foundation (FOM) meldete, Putins Zustimmungswerte seien auf den niedrigsten Stand seit Beginn der großangelegten Invasion der Ukraine im Jahr 2022 gefallen.

Dem Bericht zufolge hätten russische Medien zuletzt zudem gemeldet, Sicherheitsvertreter hätten Putin geraten, eine Verschiebung der Parlamentswahl angesichts anhaltender ukrainischer Drohnenangriffe und sinkender öffentlicher Unterstützung in Erwägung zu ziehen.

Quellen: New Voice (NV), The New York Times