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Trump droht Schulbezirk wegen Transgender-Richtlinie mit schwerwiegenden Strafen

Donald Trump
Joshua Sukoff / Shutterstock

Trump droht Schulbezirk wegen Richtlinie, die Transgender-Schüler betrifft, mit rechtlichen Schritten.

Ein Streit über Elternrechte und Richtlinien für Transgender-Schüler hat sich zu einer bundesweiten Konfrontation ausgeweitet, nachdem die Trump-Regierung Pläne angekündigt hat, Durchsetzungsmaßnahmen gegen einen Schulbezirk in Kansas zu ergreifen.

Offizielle erklärten, die aktuellen Richtlinien des Bezirks könnten letztlich zu Gerichtsverfahren und zum Verlust staatlicher Bildungsgelder führen.

Bundesbehörden leiten gemeinsame Maßnahmen ein

Laut Reuters gab das US-Bildungsministerium am Dienstag bekannt, dass es gemeinsam mit dem Justizministerium den Kansas City Public School District in Kansas wegen seiner Richtlinie bezüglich Transgender-Schüler untersucht.

Nach Angaben des Ministeriums sind Schulmitarbeiter angewiesen, den Transgender-Status oder die geschlechtsuntypische Identität eines Schülers gegenüber anderen, einschließlich der Eltern, nicht preiszugeben.

Bundesbeamte argumentieren, dass die Richtlinie gegen den Family Educational Rights and Privacy Act (FERPA) verstößt, der den Zugang zu Bildungsunterlagen von Schülern regelt.

Sollten Verstöße bestätigt werden, erklärt die Regierung, sie sei bereit, rechtliche Schritte einzuleiten und erwäge gleichzeitig, dem Bezirk die Bundesmittel zu entziehen.

Mehr als 21.000 Schüler betroffen

Der Kansas City Public School District betreut laut Bundesdaten mehr als 21.000 Schüler.

Schulbeamte reagierten nach der Ankündigung nicht sofort auf Anfragen zur Stellungnahme.

Anfang dieses Jahres hatte das Bildungsministerium behauptet, dass vier Schulbezirke in Kansas, darunter Kansas City, wegen ihrer Transgender-bezogenen Richtlinien gegen Bundesrecht verstießen.

Teil von Trumps umfassenderer Agenda

Der jüngste Schritt spiegelt die umfassenderen Bemühungen der Trump-Regierung wider, Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit Transgender-Themen an Schulen zurückzunehmen.

Seit seiner Rückkehr ins Amt hat Präsident Donald Trump mehrere Durchführungsverordnungen erlassen, die darauf abzielen, die Teilnahme von Transgender-Personen am Frauen- und Mädchensport einzuschränken, und gleichzeitig versucht, Schulen wegen Transgender-bezogener Richtlinien Bundesmittel zu entziehen.

Bürgerrechtsorganisationen haben diese Bemühungen kritisiert und argumentieren, dass sie den Schutz für Transgender-Schüler untergraben.

Die Ankündigung vom Dienstag erfolgte am selben Tag, an dem der Oberste Gerichtshof der USA den Weg für Staaten freimachte, Beschränkungen für Transgender-Schulsportler durchzusetzen, was eine weitere bedeutende Entwicklung in der nationalen Debatte über Transgender-Rechte im Bildungswesen darstellt.