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Bericht: Russischer General enthüllt, dass Putins Vertraute die Erfolge auf dem Schlachtfeld aufblähen

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Dem anonymen General zufolge setzt der Kreml darauf, dass die Ukraine durch eine innenpolitische Krise zerrissen werde.

Kriege werden oft durch Informationen gewonnen oder verloren, und was hinter verschlossenen Türen geschieht, kann sich stark von der öffentlichen Darstellung unterscheiden.

Während Führungspersönlichkeiten vollstes Vertrauen ausstrahlen, zeichnen ihre eigenen Teams oft ein gegensätzliches Bild.

Ein seltener Einblick in Moskau zeigt, dass sich die Kluft zwischen Erwartungen und Realität immer weiter ausweitet.

Eine kühne Frist

Laut einem Update des Institute for the Study of War (ISW) vom 9. Juli zum Krieg in der Ukraine hätten russische Kommandeure Präsident Wladimir Putin mitgeteilt, dass ihre Streitkräfte den Donbas bis Ende 2026 einnehmen würden.

Dieses Detail stammt von einem anonymen aktiven russischen General in einem Interview mit dem Journalisten Dmitri Kolezew.

Dieser Zeitplan deckt sich mit anderen Erkenntnissen. Reuters zitierte kürzlich drei kremlnahe Quellen, die angaben, Putin glaube fest an einen bevorstehenden Durchbruch, weshalb er Waffenstillstandsgespräche ablehne.

Doch der Insider behauptet, der Plan stehe auf wackligen Füßen. Laut Meduza sagte der General, dass Russland, um dieses Ziel zu erreichen, jeden Monat bis zu 60.000 neue Soldaten rekrutieren müsse, nur um seine hohen Verluste auszugleichen.

Der General bezeichnete dieses Ziel als völlig unrealistisch. Die Rekrutierungszahlen sinken, und das Militär sieht sich bereits mit schweren Personalengpässen konfrontiert.

Wichtiger Hinweis: Da der General völlig anonym ist, wird über die Glaubwürdigkeit seiner Informationen diskutiert.

Die Abnutzungsfalle

Trotz dieser Engpässe setzt der Kreml auf einen Zermürbungskrieg. Die Strategie ist einfach: Russland hofft, langsam weiter vorzurücken, bis der Ukraine die Kräfte ausgehen und die westlichen Verbündeten das Interesse verlieren.

Moskau wartet auch darauf, dass die Ukraine von einer politischen Krise erschüttert wird. Um dies zu beschleunigen, bläht der Kreml seine Erfolge auf dem Schlachtfeld auf, um den Westen dazu zu bringen, eine ukrainische Kapitulation zu erzwingen.

Jüngste öffentliche Prahlereien über die Einnahme bestimmter Städte sind Teil dieses psychologischen Spiels. Dem General zufolge sei das Ziel, einen russischen Sieg für die Staats- und Regierungschefs in Washington und Europa als unvermeidlich erscheinen zu lassen.

Um den Vorstoß aufrechtzuerhalten, priorisiert Moskau den Donbas vor allem anderen. Das bedeutet, den Himmel über der besetzten Ukraine völlig ungeschützt zu lassen.

Ein echter Krieg

Um Personalengpässe zu beheben, könnte die Regierung mehr Bürger zum Kampf zwingen. Das ISW merkt an, dass Kremlsprecher Dmitri Peskow kürzlich erklärt habe, die „spezielle Militäroperation“ habe sich in einen „echten Krieg“ verwandelt.

Insider sagen, diese Wortwahl solle die Öffentlichkeit auf eine Mobilisierung vorbereiten.

Putin legte im November 2025 den Grundstein, indem er ein Gesetz unterzeichnete, das den Einsatz von Reservisten ohne formelle Mobilisierungsankündigung erlaubt.

Das Institute for the Study of War stellte fest, dass dies eine schrittweise, fortlaufende Einberufung ermöglicht. Dennoch bleibt eine umfassende öffentliche Mobilisierung ein gefährliches politisches Wagnis.

Experten des ISW bewerten, dass die Berichte belegten, Putin entferne sich zunehmend von der Realität. Er könnte bald vor einer schwierigen Wahl zwischen seiner eigenen politischen Sicherheit und einem Krieg stehen, den er sich weigert zu beenden.