Ein neues Wandgemälde mit dem Slogan „Blood for Blood“, das in Teheran enthüllt wurde, zeigt Donald Trump, Melania Trump und weitere Mitglieder der Präsidentenfamilie in Särgen und markiert die jüngste Verschärfung der antiamerikanischen Botschaften.
Ein großformatiges Wandgemälde im Zentrum Teherans hat die Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten weiter verschärft. Es zeigt Präsident Donald Trump und mehrere Mitglieder seiner Familie in Särgen.
Wie der Daily Express berichtet, handelt es sich um die jüngste einer Reihe antiamerikanischer Darstellungen, die in der iranischen Hauptstadt erschienen sind, während die Beziehungen zwischen Washington und Teheran angespannt bleiben.
Grafische Darstellung
Der Daily Express berichtet, dass das auf dem Palästina-Platz in Teheran enthüllte Wandgemälde den Slogan „Blood for Blood“ trägt und Trump, First Lady Melania Trump sowie weitere Familienmitglieder in Särgen vor dem Weißen Haus zeigt.
Nach Angaben der Zeitung scheint das Kunstwerk Vergeltung für die US-Angriffe anzudrohen, bei denen hochrangige iranische Funktionäre getötet wurden.
Am selben Tag erschien auf dem Vali-e-Asr-Platz in Teheran zudem eine weitere Plakatwand mit der Aufschrift „Who’s Next?“ neben einem Bild von Trump. Wie der Daily Express berichtet, nimmt die Darstellung außerdem Bezug auf den kürzlich gemeldeten Tod von Senator Lindsey Graham.
Verschärfte Rhetorik
Unter Berufung auf Iran Wire berichtet der Daily Express, dass die Plakatwände von der Owj Arts and Media Organisation aufgestellt wurden, einer Organisation, die seit Langem die Politik der Islamischen Revolutionsgarde unterstützt.
Dem Bericht zufolge hat die Organisation während Phasen von Verhandlungen mit Washington wiederholt antiamerikanische Plakatkampagnen organisiert, darunter auch frühere Darstellungen mit direkten Drohungen gegen Trump.
Der Daily Express verweist unter Berufung auf Iran Wire zudem auf eine frühere Plakatwand mit der Aufschrift „We will kill Trump“, sowohl auf Persisch als auch auf Englisch.
Sicherheitsbedenken
Die jüngsten Darstellungen erscheinen vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran nach erneuten amerikanischen Militäraktionen und zunehmenden Sicherheitsbedenken.
Der Daily Express berichtet außerdem, Trump habe bereits früher erklärt, der Iran könnte versuchen, ihn zu ermorden. Unter Berufung auf das Wall Street Journal schreibt die Zeitung, der israelische Geheimdienst habe angeblich Hinweise auf ein neues iranisches Attentatskomplott gegen den US-Präsidenten entdeckt. Zudem verweist sie auf Äußerungen Trumps bei einem NATO-Treffen sowie auf einen Bericht der New York Post über Anweisungen, die Trump Berichten zufolge für den Fall seines Todes hinterlassen habe.
Quellen: Daily Express, Iran Wire, The Wall Street Journal, New York Post