Die Aufrechterhaltung globaler Lieferketten ist ein ständiger Kampf, wenn regionale Konflikte aufflammen.
Laut DR News kann eine einzige schmale Wasserstraße den Schlüssel zu den Weltenergiemärkten in Händen halten, was bedeutet, dass jede Störung auf See innerhalb weniger Stunden globale Wellen schlägt.
Brände auf See
Am Dienstag flammte die Gefahr in der Straße von Hormus erneut auf, als Handelsschiffe unter Beschuss gerieten. Berichten zufolge gerieten mehrere Handelsschiffe während des Transits in Brand.
Nach Angaben der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gerieten zwei Öltanker in der Straße von Hormus nach „Explosionen“ in Brand. Reuters berichtete, dass die Schiffe versuchten, eine gefährliche südliche Route zu befahren.
Rettungskräfte würden derzeit Seeleute von beiden brennenden Tankern retten, teilte die IRGC mit. Weder Reuters noch DR News konnten diese Angaben überprüfen.
Etwa zur gleichen Zeit meldete die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO), dass ein Schiff von einem unbekannten Projektil 14,8 Kilometer nordöstlich von Limah im Oman getroffen wurde.
Eine strategische Blockade
Die UKMTO nannte weder das Schiff noch dessen Eigner. Aufgrund dieser Auslassung bleibt unklar, ob der Bericht die von iranischen Kräften genannten Tanker betrifft.
Dieses Chaos folgt auf erneute Militäraktionen in der gesamten Region. Letzte Woche kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass der Krieg gegen Iran wieder aufgenommen worden sei und eine Seeblockade wieder in Kraft getreten sei.
Der Verkehr durch die Straße von Hormus ist zum Erliegen gekommen. Vor weiteren Störungen warnend, kündigte die IRGC am Dienstag an, dass die Wasserstraße für Öl-, Gas- und Düngemittelexporte geschlossen bleiben werde, solange amerikanische Kräfte weiterhin Instabilität in der Region schüfen.
Angriffe dauern an
Militärschläge dauern von beiden Seiten an. Das US-Zentralkommando postete am Dienstagabend auf X, es habe erneut iranische Militärziele getroffen.
Amerikanische Militärvertreter skizzierten ihr Hauptziel hinter dem schweren Bombardement. Centcom postete: „Die Angriffe zielen darauf ab, die iranischen Militärkapazitäten weiter zu schwächen, die für Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus eingesetzt werden.“
Unterdessen erklärte Jemens vom Iran unterstützte Huthi-Bewegung am Montag ein neues Seeembargo gegen die saudische Schifffahrt. Diese neue Eskalation droht, die globalen Ölpreise noch weiter in die Höhe zu treiben.
Quellen: DR News, Reuters, UKMTO, US Central Command