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„Eine Seeschlacht werden sie haben“, schwört der Drohnen-Chef der Ukraine, nachdem Putins Streitkräfte eilig versuchen, ihre Flotte zu schützen

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Screenshot, @usf_army / X

Obwohl Berichten zufolge innerhalb von zwei Wochen 172 russische Schiffe getroffen wurden, sagt der Drohnenchef: „Die Seeschlacht hat noch nicht stattgefunden.“

Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme richten verheerende Schäden an den russischen Truppen und deren Logistik an. In jüngster Zeit haben ukrainische Drohneneinheiten russische Versorgungslinien zur besetzten Halbinsel Krim ins Visier genommen. Laut dem Kommandeur der Einheiten, Robert „Magyar“ Brovdi, hat die Kampagne Russland gezwungen, seine Prioritäten zu ändern.

In einem am 18. Juli auf X veröffentlichten Beitrag behauptete Brovdi, dass die russischen Streitkräfte 200 Elite-Drohnenbesatzungen von der Front abgezogen haben, um die von der Ukraine angegriffenen Schiffe zu schützen – einfach weil Moskau nun für jedes überlebende Schiff eine Verteidigungsbesatzung benötigt.

Kampf um die Wellen

Laut Brovdi hat Moskau auch die 51. Flugabwehrdivision zusammen mit einem Flugabwehrregiment mobilisiert, um seine Schiffe zu schützen. Diese Einheiten setzen auf Drohnenabfangjäger, mobile Werfer und schwere Maschinengewehre, um die Angriffe abzuwehren.

Die ukrainischen Streitkräfte konzentrieren sich weiterhin auf ihre Hauptziele entlang dieser wichtigen Wasserwege. „Nun, wenn sie eine Seeschlacht wollen, werden sie eine Seeschlacht bekommen“, erklärte Brovdi.

Er betonte, dass das Hauptziel darin bestehe, die zentrale Logistik zu stören, ohne Umweltkatastrophen zu verursachen.

„Das Ziel bleibt unverändert: die Bewegung von Öl, Treibstoff und Gütern zu stoppen, die Sanktionen umgehen“, erklärte Brovdi. „Jedes Schiff mit eigenem Antrieb wird in einen blinden und tauben Lastkahn verwandelt, der auf See treibt.“

Die Kostenbilanz

Brovdi zufolge hat die Operation MoLoChKa – was „Moskau wird durch die Krim fallen“ bedeutet – enorme Ausmaße erreicht: Innerhalb von 13 Tagen wurden 172 russische Schiffe getroffen, von Frachtschiffen bis hin zu Öltankern.

Diese unerbittlichen Angriffe stören bereits den wichtigen Handel. Wie Reuters unter Berufung auf Insiderquellen berichtete, war Russland gezwungen, den Schiffsverkehr im Asowschen Meer – einem Schlüsselkorridor für globale Getreideexporte – einzuschränken.

Die Märkte reagierten prompt. Nach Angaben von Reuters stiegen die europäischen Weizenpreise um etwa 8 % an, da sich Händler auf veränderte Lieferketten entlang internationaler Handelsrouten einstellten.