Startseite Nachrichten Bericht: Trump will FIFA-Präsident Gianni Infantino als nächsten UN-Generalsekretär

Bericht: Trump will FIFA-Präsident Gianni Infantino als nächsten UN-Generalsekretär

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The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Präsident Donald Trump möchte FIFA-Präsident Gianni Infantino als nächsten UN-Generalsekretär sehen, da er den Fußballfunktionär für international angesehen hält und ihm die erforderliche Führungserfahrung für das Amt zutraut.

Präsident Donald Trump unterstützt Berichten zufolge FIFA-Präsident Gianni Infantino als möglichen Kandidaten für das Amt des nächsten Generalsekretärs der Vereinten Nationen, wenn António Guterres zum Jahresende aus dem Amt ausscheidet.

Wie die New York Post berichtet, ist Trump der Ansicht, dass Infantinos internationales Ansehen und seine Erfahrung an der Spitze des Fußball-Weltverbands ihn für diese Aufgabe besonders geeignet machen. Ob der FIFA-Präsident selbst an dem Amt interessiert ist, bleibt jedoch unklar.

Unterstützung für Infantino

Von der New York Post zitierte Quellen erklärten, Trump betrachte Infantino als jemanden, der „von allen Menschen weltweit respektiert“ werde und Menschen zusammenbringen könne. Die beiden sollen ihre Beziehung während ihrer Zusammenarbeit bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft weiter vertieft haben.

Dem Bericht zufolge wird der nächste UN-Generalsekretär in einem Verfahren ausgewählt, das zunächst die Zustimmung des 15 Mitglieder umfassenden UN-Sicherheitsrats erfordert. Jedes der fünf ständigen Mitglieder kann dabei ein Veto einlegen, bevor die Ernennung von der Generalversammlung bestätigt wird.

Wie die New York Post berichtet, sieht Trump die Möglichkeit, einen alternativen Kandidaten zu unterstützen, obwohl erwartet wird, dass das Amt an eine Person aus Lateinamerika oder der Karibik gehen könnte.

Unterstützung und Hürden

Paolo Zampolli, Trumps Sondergesandter für globale Partnerschaften, lobte die Idee gegenüber der New York Post. Er erklärte, Infantino würde „großartige Arbeit leisten“, und argumentierte, dass dessen Erfahrung mit der Leitung der mehr als 200 Mitgliedsverbände der FIFA eine gute Grundlage für die Führung der Vereinten Nationen sei.

Dem Bericht zufolge verdient Infantino als FIFA-Präsident derzeit rund sechs Millionen US-Dollar pro Jahr und damit deutlich mehr als der UN-Generalsekretär, dessen Vergütung Berichten zufolge bei rund 418.000 US-Dollar liegt.

Infantino hat bereits angekündigt, für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident zu kandidieren. Die Wahl ist für März kommenden Jahres angesetzt. Laut der New York Post reagierte er zunächst nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme zu dem berichteten UN-Vorschlag.

Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass Infantino wegen mehrerer Themen in der Kritik steht, darunter sein Umgang mit Angelegenheiten der Vereinigten Staaten während der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft. Zudem hat der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter öffentlich seinen Rücktritt gefordert.

Quellen: The New York Post