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Kyjiw verurteilt Drohungen des Iran und erklärt Teheran zum Komplizen der russischen Aggression

Ukraine Foreign Minister, Andrii Sybiha
paparazzza / Shutterstock.com

Die Ukraine hat die Vorwürfe des Iran wegen eines mutmaßlichen Angriffs auf ein Schiff im Kaspischen Meer zurückgewiesen. Der amtierende Außenminister Andrij Sybiha wirft Teheran vor, ein direkter Komplize im russischen Krieg zu sein, und fordert eine entschlossene internationale Reaktion.

Die Ukraine hat die Vorwürfe des Iran wegen eines mutmaßlichen Angriffs auf ein Schiff im Kaspischen Meer zurückgewiesen. Der amtierende Außenminister des Landes bezeichnete Teheran als direkten Partner im russischen Krieg und forderte eine entschlossene internationale Reaktion.

Wie RBC-Ukraine berichtet, erklärte der amtierende Außenminister Andrij Sybiha, der Iran könne sich nicht als Opfer darstellen, während er Russlands Militärkampagne weiterhin unterstütze.

Kyjiw reagiert

„Die Drohungen des Iran sind ungerechtfertigt und unbegründet. Das Regime in Teheran ist ein direkter Komplize der russischen Aggression gegen die Ukraine und befeuert Moskaus verbrecherischen Krieg mit Waffen, die seit 2022 Ukrainer getötet haben“, betonte Sybiha.

Wie RBC-Ukraine berichtet, forderte Sybiha den Iran außerdem auf, sich nicht länger als Opfer darzustellen und seine Position, wie er sagte, nicht länger mit „absurden Verweisen auf die Charta der Vereinten Nationen“ zu rechtfertigen.

„Mit seinen Erklärungen versucht der Iran zudem, von Russlands Terror gegen die zivile Schifffahrt im Schwarzen Meer abzulenken, der die globale Ernährungssicherheit bedroht. Doch damit wird er keinen Erfolg haben“, erklärte der amtierende ukrainische Außenminister.

Sitzung des UN-Sicherheitsrats

Wie RBC-Ukraine berichtet, sagte Sybiha, dass Russlands Angriffe auf die Freiheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer ein zentrales Thema einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats am 27. Juli sein würden.

„Wir erwarten entschlossene Reaktionen der internationalen Gemeinschaft“, schloss Sybiha.

Angriff im Kaspischen Meer

Wie RBC-Ukraine berichtet, warf das iranische Außenministerium der Ukraine am 26. Juli vor, ein nach iranischen Angaben ziviles Handelsschiff im Kaspischen Meer angegriffen zu haben. Dabei sei ein Seemann getötet und ein weiterer verletzt worden.

Der Bericht weist darauf hin, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj später erklärte, die Ukraine habe bei Langstreckenoperationen im Kaspischen Meer „sehr gute“ Ergebnisse erzielt. Er bezeichnete das Ziel als ein Schiff, das zum Transport militärischer Fracht nach Russland genutzt worden sei.

RBC-Ukraine berichtete außerdem, dass der ukrainische Botschafter in Israel, Jewhen Korniitschuk, später weitere Einzelheiten zur Operation bekannt gegeben und gewarnt habe, dass der Iran weiteren Angriffen ausgesetzt sein könnte.

Quellen: RBC-Ukraine