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Größter E-Autohersteller der Welt erwägt Einstieg in die Formel 1

Größter E-Autohersteller der Welt erwägt Einstieg in die Formel 1
Michal Sanca/shutterstock.com

Einer der weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen prüft Berichten zufolge einen möglichen Einstieg in die Formel 1,

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Einer der weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen BYD prüft Berichten zufolge einen möglichen Einstieg in die Formel 1, während das Unternehmen seinen ersten großen Schritt in den internationalen Motorsport erwägt.

Das Unternehmen bewertet mehrere mögliche Optionen, darunter den Aufbau eines eigenen Formel-1-Teams oder den Kauf eines bestehenden Rennstalls, der bereits im Starterfeld vertreten ist.

Laut Speedcafe wird auch Langstreckenrennen in der FIA World Endurance Championship als Teil der Motorsportpläne des Unternehmens in Betracht gezogen.

Motorsport-Ambitionen

Der mögliche Einstieg erfolgt, während der Elektroautohersteller seine schnelle Expansion außerhalb Chinas und in globale Märkte fortsetzt.

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Motorsport könnte eine Plattform bieten, um Technologie zu präsentieren und die internationale Präsenz der Marke zu stärken.

Auch die Formel 1 hat sich in den letzten Jahren stärker in Richtung Elektrifizierung entwickelt und neue Antriebsregeln eingeführt, die den elektrischen Anteil der Hybridmotoren erhöhen und die Batteriekapazität erweitern.

Hohe Einstiegskosten

Der Einstieg in die Formel 1 gehört weiterhin zu den teuersten Projekten im internationalen Motorsport.

Laut Speedcafe kann der Aufbau und Betrieb eines neuen Teams mehr als 500 Millionen US-Dollar pro Saison kosten, wenn Ausgaben außerhalb der offiziellen Budgetobergrenze der Serie einbezogen werden.

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Aufgrund dieser finanziellen Hürden gilt der Kauf eines bestehenden Teams häufig als der realistischste Weg für neue Hersteller.

Möglicher Teamkauf

Mehrere neue Teilnehmer haben diesen Weg bereits gewählt.

Audi stieg für die Saison 2026 in die Formel 1 ein, nachdem das Unternehmen Sauber übernommen hatte, während Cadillac nach einem langen Genehmigungsprozess ebenfalls einen Startplatz erhielt.

Speedcafe berichtete, dass Alpine zu einem möglichen Ziel werden könnte, falls die Investmentfirma Otro Capital ihren Anteil am Formel-1-Projekt von Renault verkaufen sollte.

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Wachsende F1-Interesse in China

Auch in China wächst die Popularität der Formel 1.

Der Große Preis von China kehrte 2024 nach Shanghai zurück, nachdem er wegen der COVID-19-Pandemie fünf Jahre lang nicht ausgetragen worden war.

China stellte zudem seinen ersten Formel-1-Fahrer, als Zhou Guanyu im Jahr 2022 in die Serie einstieg.

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sagte zuvor gegenüber Le Figaro, dass „ein chinesischer Hersteller der nächste logische Schritt für den Sport wäre – nach dem Einstieg von Cadillac.“

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Quellen: Speedcafe