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Warum viele Autofahrer beim Tanken unnötig draufzahlen

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Steigende Kraftstoffpreise werden von vielen Autofahrern als unvermeidlich hingenommen.

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Nach Einschätzung des ADAC hängt der tatsächliche Preis an der Zapfsäule jedoch nicht nur vom Markt ab, sondern in hohem Maße vom Verhalten der Verbraucher.

Der Zeitpunkt macht den Unterschied

Ein zentraler Faktor ist die Uhrzeit. Daten des ADAC zeigen, dass die Preise in den frühen Morgenstunden regelmäßig am höchsten liegen. Wer direkt nach dem Aufstehen tankt, zahlt daher häufig mehr.

Im Laufe des Tages entspannen sich die Preise. Besonders in den Abendstunden ergeben sich laut Automobilclub spürbare Einsparungen.

Als günstig gelten vor allem Zeiträume am frühen und späten Abend. Auch der Wochentag ist relevant: Unter der Woche sind Kraftstoffe vielerorts preiswerter als an Wochenenden.

Autobahnen als Preisfalle

Große Unterschiede zeigen sich beim Standort. Tankstellen direkt an Autobahnen verlangen nach ADAC-Angaben oft deutlich höhere Preise als Stationen im nahen Umfeld. Die Aufschläge können mehrere Dutzend Cent pro Liter betragen.

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Schon eine kurze Fahrt abseits der Autobahn reicht häufig aus, um erheblich günstiger zu tanken. Gerade bei größeren Tankmengen summiert sich der Unterschied schnell zu einem zweistelligen Betrag.

Bequemlichkeit kostet Geld

Viele Autofahrer bleiben aus Gewohnheit bei einer festen Tankstelle. Laut ADAC lohnt sich jedoch der Vergleich: Bereits wenige Straßen weiter können die Preise spürbar niedriger sein.

Digitale Preisvergleichsdienste erleichtern diese Suche, werden aber noch zu selten genutzt.

Die Wahl des richtigen Kraftstoffs

Auch die Kraftstoffsorte beeinflusst die Kosten. Viele Fahrzeuge sind für E10 freigegeben, dennoch greifen Fahrer häufig zu teurerem E5.

Nach Einschätzung des ADAC sind die praktischen Vorteile von E5 im normalen Fahrbetrieb kaum relevant.

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Fazit

Nicht allein der Spritpreis entscheidet über die Kosten, sondern vor allem der Umgang damit. Wer Zeitpunkt, Ort und Kraftstoff bewusst wählt, kann laut ADAC über das Jahr hinweg mehrere Hundert Euro sparen.

Quelle: ADAC, Bild