Alarmierender Anstieg: Geldfälscher in Deutschland auf dem Vormarsch

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Bundesbank warnt vor neuen Betrugsmaschen.

Im Jahr 2023 waren Geldfälscher in Deutschland und Europa besonders aktiv, wie die Bundesbank berichtet. 

Es wurden fast 56.600 falsche Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen, was einem Anstieg von gut 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 

Laut Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz liegt der Anstieg vor allem in wenigen größeren Betrugsfällen mit gefälschten 200- und 500-Euro-Banknoten begründet. 

Trotz der höheren Zahl an Fälschungen bleibt das Risiko für Normalbürger, mit Falschgeld in Berührung zu kommen, gering. Im Jahr 2023 entfielen in Deutschland durchschnittlich sieben Fälschungen auf 10.000 Einwohner. 

Die Schadenssumme durch Falschgeld stieg von 2,7 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 5,1 Millionen Euro im Jahr 2023. 

Die Bundesbank verzeichnete auch einen Anstieg bei gefälschten Münzen, wobei fast 116.000 Stück aus dem Verkehr gezogen wurden, im Vergleich zu gut 73.000 im Vorjahr. 

Ein einfacher Trick, um sich vor größeren Schäden durch Falschgeld zu schützen, ist die Verweigerung der Annahme großer Scheine, berichtet der Spiegel.