Brandanschlag in Berlin: Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag in Berlin

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Berliner Feuerwehr kämpft gegen linksextremen Brand.

In Berlin-Kreuzberg hat ein Brandanschlag auf das Werksgelände eines Betonherstellers für Aufsehen gesorgt. 

Hinter dem Feuer, das am Mittwochmorgen ausgebrochen war und mehrere Lkw, eine Förderstrecke für Schüttgut sowie ein technisches Gebäude erfasste, stehen mutmaßlich Aktivisten aus dem linksextremen Milieu. 

Die Berliner Feuerwehr war mit 44 Einsatzkräften vor Ort, glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.

Ein Bekennerschreiben der Gruppierung "Switch Off!" wurde am Mittwochnachmittag auf der Plattform "indymedia" veröffentlicht, über das zuerst der Tagesspiegel berichtete. 

In dem Schreiben heißt es, dass die Tat von Aktionen und Sabotagen gegen "die Welt des Betons" in Frankreich, Belgien und der Schweiz inspiriert sei. "Indymedia" gilt als zentrale Internetplattform der linksradikalen Szene. 

Die Gruppe führt in dem Schreiben weiter aus, dass Beton "der Klimakiller schlechthin" sei und mehr CO₂ ausstoße als der Flugverkehr.

Die Gruppe "Switch Off!" kritisiert in ihrem Schreiben, dass Teile der Klimabewegung in Deutschland sich vor allem durch "wohl gemeinte Bitten an die Politik" auszeichnen würden. 

Die Auseinandersetzungen seien "konform und angepasst". 

Die Gruppe stellt früheren gewaltsamen Widerstand von Aktivisten gegen politische Vorhaben, wie die Proteste gegen die Startbahn West am Flughafen Frankfurt am Main oder "Bahninfrastruktursabotage" im Zuge der Castortransporte, als wünschenswert dar.