Depot in der Umbruchphase: Sanierung zwingt zur Filialschließung

Geschrieben von Olivia Rosenberg

10 Wochen vor

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12/03/2024
Foto: Shutterstock
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Depot's schwieriger Weg zur Neuausrichtung in Österreich.

Die österreichische Wohnaccessoire-Kette "Depot" steht vor einschneidenden Veränderungen. Im Rahmen einer umfangreichen Sanierung müssen zehn bis fünfzehn der insgesamt 49 Filialen geschlossen werden. 

Diese Entscheidung betrifft rund 200 Mitarbeitende, die beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorangemeldet wurden, wie aus einem Bericht der Kronen-Zeitung hervorgeht. 

Rainer Schrems, der seit Ende Februar als Geschäftsführer agiert, hat diese Maßnahme als Teil eines Plans zur Neuausrichtung des Unternehmens eingeleitet.

Schrems, ein Experte für Unternehmenssanierungen, sieht in der veränderten Konsumneigung der Bevölkerung eine der Hauptursachen für die aktuelle Lage. 

Nach der Corona-Pandemie tendieren die Menschen dazu, ihr Geld eher für Reisen und Restaurants auszugeben, was den stationären Handel, insbesondere in bestimmten Segmenten, unter Druck setzt. 

Trotz der Herausforderungen laufen die Geschäfte in Filialen an strategisch günstigen Standorten, wie Bahnhöfen, weiterhin gut, so MeinBezirk.

Die Sanierungsstrategie umfasst neben Filialschließungen auch die Verhandlung besserer Mietverträge und die Durchführung eines Abverkaufs in den betroffenen Filialen. 

Ziel ist es, eine solide Basis für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Schrems betont die Wichtigkeit der Umstrukturierung für die langfristige Gesundheit und Wettbewerbsfähigkeit von Depot.