Enthüllt: IS-Terroristen wollten mit ukrainischen Waffen in Deutschland zuschlagen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Schockierende Terrorpläne in Deutschland.

In Deutschland wurden verstörende Terrorpläne von Anhängern des Islamischen Staates (IS) aufgedeckt. 

Eine Gruppe von IS-Anhängern hatte die Deutzer Kirmes in Köln als mögliches Anschlagsziel ausgespäht und plante, dafür eine Flugabwehrrakete aus der Ukraine zu kaufen.

Diese Informationen gehen aus Vermerken des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, die FOCUS Online einsehen konnte. Die Gruppe, die überwiegend aus Tadschiken bestand, besuchte die Kirmes, um zu prüfen, ob sie sich als Anschlagsort eignet.

Die Bundesanwaltschaft und die niederländische Justiz nahmen die insgesamt neun Personen umfassende ISPK-Terror-Gruppe im Juli 2023 fest. 

Die Ankläger gehen davon aus, dass die Gruppe auch die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin-Moabit ins Visier genommen hatte. 

Die Gruppe versuchte zudem, Schusswaffen für ihre Terrorpläne zu beschaffen und testete das Fassungsvermögen einer Kofferbombe. 

Die Kontakte der Gruppe reichten bis nach Österreich, wo sie in Anschlagspläne auf den Kölner Dom, in Wien und Madrid involviert sein sollen, so FOCUS Online.

Die ISPK-Zelle verfügte über weitreichende Kontakte zu einem internationalen Netzwerk militanter Islamisten. Sie plante, in zwei Ländern, darunter Frankreich, „Panik“ zu verbreiten. 

Die Gruppe litt unter Geldnot, fand jedoch einen neuen Investor, einen Tschetschenen aus Österreich. Die Pläne der Gruppe umfassten auch einen Angriff auf eine LGBTQ-Parade in Österreich.