Geheime Treffen der Rechten: Potsdamer Villa wird zum Hotspot

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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10/01/2024
Foto: Wikimedia Commons
Foto: Wikimedia Commons
Potsdams Villa der Verschwörung.

In Potsdam hat sich eine Villa am Lehnitzsee zu einem geheimen Treffpunkt für die bundesweite Rechtsfront entwickelt. 

Wie der Tagesspiegel und die Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN) nach wochenlangen Recherchen berichten, versammeln sich dort seit spätestens 2017 Vertreter von rechten Parteien und Bewegungen sowie ihre Finanziers. 

Die Verbindungen reichen bis zur Bundesspitze der AfD. Bei einem Geheimtreffen sollen Strategien zur Vertreibung von Millionen Zuwanderern aus Deutschland diskutiert worden sein, selbst wenn diese einen deutschen Pass besitzen.

Die Villa, die in den 1920er Jahren erbaut wurde, diente ursprünglich der feinen Berliner Gesellschaft als Ausgangspunkt für Jagdgesellschaften. 

Heute ist sie ein Refugium für rechte Pläne. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören führende Vertreter der Brandenburger AfD, darunter der Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré und der ehemalige AfD-Landeschef Andreas Kalbitz. 

Auch rechtsextreme Strategen wie Maximilian Krah, Spitzenkandidat der AfD für die EU-Wahl 2024, und Götz Kubitschek, Chefideologe der Szene, sollen das Anwesen besucht haben.