Gemeinsam stark: Hamburgs breites Bündnis gegen die AfD

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Wikimedia Commons
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Großdemo setzt Zeichen in Hamburg.

In Hamburg demonstrierten am Sonntag Zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus, angeführt von der Klimabewegung "Fridays For Future" und unterstützt von rund 40 weiteren Verbänden und Organisationen. 

Die Veranstaltung unter dem Motto "Wir sind die Brandmauer - Zusammen gegen Rechtsextremismus" lockte weit mehr Teilnehmer als die ursprünglich angemeldeten 30.000, mit Schätzungen, die bis zu 60.000 reichten, wie der NDR berichtet.

Die Demonstration zielte darauf ab, ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen die AfD zu setzen, die von den Organisatoren als menschenverachtend und demokratieuntergrabend beschrieben wurde. 

Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, politischen Jugendorganisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen beteiligte sich an der Kundgebung, die auch musikalisch von der Band Deichkind unterstützt wurde, die mit ihren Songs gegen Rechts die Menge begeisterte.

Die Veranstaltung markiert nicht nur den Widerstand gegen rechtsextreme Strömungen, sondern auch die Bereitschaft vieler Bürger, für Demokratie und Vielfalt aktiv einzustehen. 

Mit weiteren geplanten Demonstrationen zur Europawahl wollen die Organisatoren sicherstellen, dass rechtsextreme Kräfte weniger Einfluss in den Parlamenten haben. 

Die Demonstration in Hamburg ist ein Beispiel dafür, wie breit gefächert der Widerstand gegen Rechtsextremismus in der Gesellschaft verankert ist.