Hochwasserhilfe zugesagt: Scholz verspricht Hilfe

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Bundeskanzler im Krisengebiet.

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte das Hochwassergebiet im Süden Sachsen-Anhalts und versprach den betroffenen Menschen Unterstützung.

„Wir werden niemanden alleine lassen“, sagte Scholz während seines Besuchs in Oberröblingen, einem Stadtteil von Sangerhausen. Trotz der Zusicherung von Hilfen wurde Scholz von einigen Passanten unfreundlich empfangen. 

Rufe wie „Verbrecher“, „Ihre Politik basiert auf Lügen“ und „Geh gleich wieder zurück“ waren aus einer Gruppe von etwa zehn Personen zu hören. 

Scholz, der von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) begleitet wurde, machte sich ein Bild von der Lage und hörte sich die Sorgen der Anwohner an. 

Einige äußerten Kritik an bürokratischen Hürden und mangelnder Koordination. Ein Anwohner sprach von „Schaulaufen“ und äußerte Zweifel, dass der Besuch des Kanzlers zu Verbesserungen führen würde. 

Die Menschen in der Region haben in den letzten Jahren wiederholt Erfahrungen mit Hochwasser gemacht, doch die aktuelle Situation sei besonders schlimm und dauerhaft. 

Ab Montag wird die Bundeswehr in der Region im Einsatz sein, um Unterstützung zu leisten. 

Dies war der zweite Vor-Ort-Besuch von Scholz in der aktuellen Hochwasserlage, nachdem er sich zuvor in Verden an der Aller informiert hatte, berichtet die WELT.