Hochwasserlage spitzt sich zu - Anwohner ohne Toilettennutzung

02/01/2024 13:38

Olivia Rosenberg

Deutschland
Foto: Shutterstock
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NRW kämpft gegen die Fluten.

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In Nordrhein-Westfalen herrscht erneut Hochwasser-Alarm. Nach den extremen Regenfällen der letzten Wochen sind die Flusspegel in vielen Teilen Deutschlands, besonders in Niedersachsen, bedenklich gestiegen. 

Auch in NRW bleibt die Lage angespannt. Obwohl die Pegel von Rhein, Ruhr, Ems, Lippe und anderen Flüssen nach Weihnachten zunächst sanken, hat sich die Situation vor dem Jahreswechsel wieder verschärft. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine schwere Unwetterwarnung heraus, die nichts Gutes für die Hochwasser-Lage in NRW verheißt.

In einigen Regionen könnten bis zu 80 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen, was die Pegelstände von Bächen und kleineren Flüssen erneut ansteigen lässt. 

In Voerde musste die Feuerwehr mobile Toilettenanlagen für Anwohner aufstellen, da die Kanalisation vollgelaufen ist und Keller überflutet wurden, so Der Westen.

Die neuen Regenfälle könnten die Lage weiter verschärfen, und die Auswirkungen waren den Behörden zufolge zunächst „nicht abschätzbar“. 

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und anderen Organisationen bereiten sich auf arbeitsreiche Tage vor. Viele Menschen müssen erneut befürchten, dass ihre Keller volllaufen und die Gefahr von Deichbrüchen zunimmt.