Kaderentscheidungen: Wer begleitet Deutschland zur Heim-EM?

Geschrieben von Olivia Rosenberg

2 Wochen vor

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13/05/2024
Foto: Shutterstock
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Schlotterbeck gegen Schottland auf dem Platz.

Nico Schlotterbeck, der Verteidiger von Borussia Dortmund, wurde für den Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft im eigenen Land nominiert. 

Diese Information wurde der tagesschau von Quellen aus dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zugespielt. 

Schlotterbeck, der sich zuletzt durch starke Leistungen im Vereinsfußball und in der Champions League empfohlen hat, war bisher noch nie Teil einer EM-Endrunde.

Die Entscheidung des Trainerteams unter Julian Nagelsmann folgt auf eine Zeit der Unsicherheit bezüglich Schlotterbecks konstanter Leistungsfähigkeit. 

Jedoch hat der junge Verteidiger in der jüngsten Vergangenheit eine deutliche Stabilisierung und Verbesserung gezeigt, was ihn letztendlich für den EM-Kader qualifizierte. 

Erstmals wird Schlotterbeck somit bei einer Europameisterschaft auf dem Spielfeld stehen, nachdem er bereits Erfahrung bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar gesammelt hatte.

Neben Schlotterbeck befinden sich noch weitere Spieler in der Schwebe bezüglich ihrer Nominierung. 

Insbesondere durch Verletzungen wichtiger Spieler wie Serge Gnabry, der sich einen Muskelbündelriss zuzog, und gesundheitliche Probleme bei Jamal Musiala und Leroy Sané aus dem FC Bayern München sind noch Plätze im Kader offen, die in den nächsten Tagen finalisiert werden sollen.

Die offizielle Bekanntgabe des vorläufigen Kaders wird von Julian Nagelsmann am kommenden Donnerstag in Berlin vorgenommen.

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 wird vom 14. Juni bis zum 14. Juli in zehn deutschen Städten ausgetragen. 

Deutschland tritt im Eröffnungsspiel gegen Schottland an. Weitere Gruppengegner in der Vorrunde sind Ungarn und die Schweiz. Bei der letzten Europameisterschaft schied Deutschland im Achtelfinale gegen England aus und hofft dieses Mal auf eine tiefere und erfolgreichere Turnierteilnahme. 

Die ARD und das ZDF werden 17 der insgesamt 51 Spiele live übertragen, weitere Spiele übernimmt RTL.