Ein stabiles Hochdruckgebiet bestimmt derzeit das Wetter in Deutschland.
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Zwar sorgt es vielerorts für sonnige und ruhige Tage, doch die Temperaturen bleiben winterlich niedrig.
Der freundliche Eindruck täuscht: Kälte und Trockenheit prägen die Lage.
Viel Sonne, wenig Wärme
Zum Wochenbeginn zeigt sich der Himmel häufig wolkenlos.
In vielen Regionen herrschen gute Sichtverhältnisse, teils lädt das Wetter zu Spaziergängen ein. Trotz des Sonnenscheins steigen die Temperaturen tagsüber jedoch meist nur auf Werte zwischen null und acht Grad.
In höheren Lagen bleibt es verbreitet frostig. Besonders in Flussniederungen sowie im Süden kann sich zudem zäher Nebel halten, der die Kälte verstärkt.
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Frostige Nächte und Glättegefahr
Nach Einbruch der Dunkelheit wird es deutlich kälter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach rechnet in vielen Regionen mit Tiefstwerten zwischen minus fünf und minus zehn Grad, örtlich auch darunter.
Vor allem im Osten und Süden Deutschlands sind sehr kalte Nächte möglich. Zusätzlich besteht stellenweise Glättegefahr durch Reif, gefrierenden Nebel oder überfrierende Nässe, was den Verkehr beeinträchtigen kann.
Trockenheit wird zum wachsenden Problem
Während Sonne und Frost einander weiterhin abwechseln, bleibt Niederschlag weitgehend aus. Schnee ist trotz der Kälte kaum in Sicht.
Die anhaltende Trockenheit bereitet Meteorologen zunehmend Sorgen.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärte gegenüber BILD, dass bereits der Dezember deutlich zu wenig Niederschlag gebracht habe und auch der Januar bislang viel zu trocken verlaufe.
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Nach aktuellen Prognosen könne selbst der Februar kaum Entlastung bringen.
Gerade die Wintermonate seien jedoch entscheidend, um Böden, Flüsse und das Grundwasser für das Frühjahr und den Sommer ausreichend aufzufüllen.
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Bild