Protest auf der A100: Hunderte gegen Autobahnausbau

Geschrieben von Olivia Rosenberg

4 Wochen vor

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22/04/2024
Foto: Wikimedia Commons
Foto: Wikimedia Commons
Demonstranten blockieren A100.

Am Sonntagnachmittag kam es auf der Berliner Stadtautobahn A100 zu einem außergewöhnlichen Protest. Mehrere hundert Menschen versammelten sich auf der Autobahn, um gegen den geplanten Weiterbau zu demonstrieren. 

Die Demonstranten, die die A100 von der Anschlussstelle Tempelhofer Damm bis zur Oberlandstraße zu Fuß blockierten, sorgten dafür, dass die Autobahn in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt wurde.

Laut einem Bericht von rbb24 zogen die Demonstranten nach der Aktion weiter zum S- und U-Bahnhof Hermannstraße in Neukölln, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. 

Die Protestaktion wurde von Initiativen wie "Letzte Generation" und "Extinction Rebellion" organisiert. Diese Gruppen lehnen den Ausbau der A100 ab, da sie die Mittel lieber in nachhaltigere Verkehrslösungen wie Bahn- und Radverkehr investiert sehen möchten.

Die Proteste spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen Verkehrspolitik wider, insbesondere in städtischen Gebieten, wo immer mehr Menschen eine Abkehr von autofokussierter Infrastruktur fordern. 

Der Vorfall auf der A100 zeigt, wie stark das Thema den Alltag und die Mobilität in Großstädten beeinflusst und stellt die Frage, wie zukünftige Verkehrsprojekte gestaltet werden sollten, um sowohl effizient als auch umweltfreundlich zu sein.