Radikale Aktionen an Neusser Schule: Stadt und Staat gefordert

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Schüler als 'Scharia-Polizei'.

An einer Gesamtschule in Neuss haben junge Erwachsene, die sich als "Scharia-Polizei" bezeichneten, Mitschüler drangsaliert. 

Dieser Vorfall löste nicht nur Empörung aus, sondern auch Ratlosigkeit darüber, wie mit radikal-islamistischen Aktionen und Ideologien umgegangen werden soll, die nicht im Ausland, sondern in der direkten Nachbarschaft stattfinden.

Laut einem Kommentar von Frank Kirschstein in der Rheinische Post müssen sowohl Stadt als auch Staat auf diese Herausforderung reagieren. 

Die Schule hat bereits auf das NRW-Präventionsprojekt "Wegweiser" zurückgegriffen, das den Einstieg junger Menschen in den radikalen Islamismus verhindern soll. 

Darüber hinaus sind jedoch weitere Maßnahmen erforderlich, um radikal-islamistische Tendenzen effektiv zu bekämpfen. 

Dies beinhaltet sowohl konsequente strafrechtliche Maßnahmen als auch Initiativen, die in bestimmte Stadtquartiere und Moscheegemeinden hineinwirken. 

Es wird betont, dass professionelle Kräfte benötigt werden, um diese Herausforderungen anzugehen, und dass sowohl Kommunen als auch Land und Bund in diese Maßnahmen investieren müssen.