Revolution am Arbeitsmarkt: So hat der Mindestlohn Deutschland verändert!

Geschrieben von Olivia Rosenberg

14 Wochen vor

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09/02/2024
Foto: Shutterstock
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Warum jetzt weniger Deutsche arm trotz Arbeit sind.

Die Einführung eines höheren Mindestlohns in Deutschland hat zu einem signifikanten Rückgang der Niedriglohnjobs geführt. 

Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor, definiert als Jobs mit weniger als zwei Dritteln des mittleren Bruttostundenverdienstes, um 1,1 Millionen gesunken ist. 

Im April 2023 lag die Grenze für Niedriglohn bei 13,04 Euro pro Stunde. Der gesetzliche Mindestlohn, der am 1. Januar 2022 bei 9,82 Euro lag, wurde schrittweise erhöht und beträgt seit dem 1. Januar 2024 12,41 Euro, berichtet Der Spiegel.

Trotz dieser positiven Entwicklung arbeitete im April 2023 knapp jeder sechste Beschäftigte immer noch im Niedriglohnsektor, besonders häufig in der Gastronomie, Landwirtschaft und im Bereich Kunst und Unterhaltung. 

Die Vorsitzende des Sozialverbands fordert angesichts der hohen Inflation einen Mindestlohn von 15,02 Euro, um die Betroffenen vor Altersarmut zu schützen.

Frauen sind von Niedriglohnjobs stärker betroffen als Männer, wobei der Anteil in beiden Gruppen im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.