Revolution in der Fahrausbildung: CDU will Führerschein billiger machen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Die Zukunft der Fahrschulen.

In Deutschland steht möglicherweise eine revolutionäre Veränderung in der Fahrausbildung bevor, die das Erreichen des Führerscheins für viele junge Menschen finanziell erleichtern könnte.

Laut einem Bericht von Der Westen fordert die CDU eine umfassende Modernisierung der Fahrausbildung, die eine signifikante Kostensenkung von bis zu 25 Prozent mit sich bringen soll. 

Florian Müller, Verkehrspolitiker der Union, betonte die Notwendigkeit dieser Reform im Gespräch mit der „Rheinischen Post“. Angesichts der aktuellen Kosten, die der ADAC mit bis zu 4.400 Euro beziffert, erscheint eine solche Initiative dringend notwendig.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen den verstärkten Einsatz von Fahrsimulatoren in der praktischen Ausbildung sowie die Digitalisierung von Teilen des Theorieunterrichts. 

Diese Innovationen könnten dazu führen, dass weniger Fahrstunden im realen Verkehr benötigt werden, was eine erhebliche Kostenreduktion zur Folge hätte. 

Darüber hinaus erwägt die CDU, Personal von Bundeswehr oder Landespolizei für die Durchführung von Prüfungen bereitzustellen, um den Bedarf an Prüfern zu decken. 

Diese Vorschläge sind Teil eines umfangreichen Konzepts, das von einer Arbeitsgruppe der Union erarbeitet wurde. Ob diese ambitionierten Pläne tatsächlich umgesetzt werden und zu den erhofften Preisänderungen führen, bleibt abzuwarten.