Sachsens Zukunft: SPD setzt auf Integration und Wirtschaft

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Schlüsselthemen im sächsischen Wahlkampf.

In Sachsen, wo die SPD weit hinter der AfD zurückliegt, sieht Spitzenkandidatin Petra Köpping eine Chance, der rechtsgerichteten Partei Wähler abzujagen, indem sie die Rolle von Migranten hervorhebt und dem Kanzler Vorwürfe macht. 

Laut einem Bericht der Welt steht die SPD in aktuellen Umfragen fünfmal schwächer da als die AfD, die bei sieben Prozent liegt. 

Köpping betont die Notwendigkeit, sich mit den Themen der AfD auseinanderzusetzen und klarzustellen, was die Partei wirklich will und welche Auswirkungen dies für den Einzelnen hat. 

Sie kritisiert die Verharmlosung der AfD und die Zweifel einiger Bürger an der Legitimität des Verfassungsschutzes, der den AfD-Landesverband in Sachsen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hat.

Köpping hebt hervor, dass die Wirtschaft in Sachsen stark vom Export abhängt und ein Austritt aus der Europäischen Union, wie von der AfD gefordert, verheerende Folgen hätte. 

Sie betont auch die Bedeutung der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und kritisiert die mangelnde Anerkennung der mit dem Migrationsthema verbundenen Probleme. 

Trotz der Herausforderungen sieht Köpping die Notwendigkeit, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und auf eine bessere Kommunikation innerhalb der Gesellschaft hinzuarbeiten.