Schockierende Ergebnisse: OECD-Studie enthüllt Diskriminierung ausländischer Fachkräfte in Deutschland

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Wikimedia Commons
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Deutschland muss bei Integration nachbessern.

Deutschland, das dringend auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen ist, zeigt sich diesen gegenüber nicht immer von seiner besten Seite. 

Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) offenbart, dass Zugezogene in Deutschland häufig mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert werden, insbesondere bei der Wohnungssuche und im öffentlichen Leben. 

Trotz dieser Herausforderungen bleibt Deutschland für Fachkräfte aus dem Ausland ein attraktives Ziel, wie Der Spiegel berichtet.

Die OECD-Studie, durchgeführt im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums, befragte rund 6300 Personen. Während 92 Prozent der Befragten noch im Ausland waren, sind etwa fünf Prozent mittlerweile nach Deutschland gezogen. 

Sie arbeiten in gefragten Berufen wie Ingenieurswesen und IT. Die Studie zeigt, dass die Befragten nach ihrer Ankunft in Deutschland mehr Diskriminierung erlebten, als sie erwartet hatten. 

Allerdings fühlten sie sich durch staatliche Einrichtungen wie Polizei oder Schule weniger diskriminiert, als sie es vorher angenommen hatten.

Die OECD empfiehlt, Visafragen schneller zu klären und mehr Deutschkurse im Ausland anzubieten, um den Zuzug zu erleichtern. Thomas Liebig von der OECD betonte, dass es wichtig sei, "Goethe-Institute aufzumachen, nicht zu schließen". 

Dies soll dazu beitragen, die Integration der Fachkräfte zu verbessern und Deutschland als attraktiven Arbeitsort zu erhalten.