SPD-Fraktionschef warnt: AfD und Höcke als Bedrohung für Deutschland

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Rechtsextremismus in der AfD ist nicht zu unterschätzen.

Auf dem SPD-Parteitag in Berlin hat der SPD-Bundestagsfraktionschef Rolf Mützenich eine eindringliche Warnung vor der AfD und insbesondere vor Björn Höcke, dem Thüringer AfD-Vorsitzenden, ausgesprochen.

In seiner Rede, die vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet wurde, bezeichnete Mützenich Höcke als "Propagandaleiter", der eine Gefahr für die Schwächeren in Deutschland darstellt. 

Er kritisierte Höckes Äußerungen über junge Menschen mit Behinderungen als Belastung für das Land und warnte vor den zunehmenden Gefahren, die von der AfD ausgehen.

Mützenich, der für seine bescheidene und höfliche, aber bestimmte Art bekannt ist, erhielt stehende Ovationen von den etwa 600 Delegierten. 

Er betonte die Notwendigkeit von Diplomatie und Friedensverhandlungen und äußerte seine Besorgnis über den Kriegsdiskurs in Deutschland. 

Mützenich stellte sich hinter den Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz bezüglich der Waffenlieferungen an die Ukraine, sprach sich aber auch ausdrücklich für diplomatische Lösungen aus.

In seiner Rede rief Mützenich nicht nur seine Partei, sondern auch die Menschen in Deutschland dazu auf, genau hinzuhören, was im Land passiert. 

Er betonte die Wichtigkeit, die AfD und ihre Unterstützer, die sich möglicherweise missverstanden fühlen, genau zu beobachten und kritisierte die rechtsextremen Tendenzen innerhalb der Partei.