Statistiken enthüllen: Deutschland unterscheidet sich von anderen EU-Ländern, und zwar in diesem Punkt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

27 Wochen vor

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01/12/2023
Deutschland
Foto: Shutterstock
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Deutschland, das Land der Mieter: Einzigartig in der EU.

Deutschland bleibt das einzige Land in der Europäischen Union, in dem mehr Menschen zur Miete wohnen als in eigenem Eigentum leben. 

Wie das Handelsblatt berichtet, sank der Anteil der Eigentümer in Deutschland im vergangenen Jahr von 49 auf 47 Prozent, wie aus Daten des Statistikamtes Eurostat hervorgeht. 

Damit setzt sich der Trend fort, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Ländern verhältnismäßig wenige Menschen Wohneigentum besitzen. 

Auch in Österreich, das die zweitniedrigste Eigentümerquote in der EU aufweist, fiel der Anteil der Eigentümer – von 54 auf 51 Prozent. 

EU-weit sank die Eigentümerquote um knapp einen Prozentpunkt. Insgesamt sind in der EU 69 Prozent der Menschen Eigentümer ihrer Wohnungen oder Häuser, während 31 Prozent zur Miete wohnen.

Diese Zahlen zeigen, dass Deutschland in Bezug auf das Wohnen eine Sonderstellung in Europa einnimmt. Während in vielen anderen EU-Ländern der Erwerb von Wohneigentum eine weitverbreitete Praxis ist, neigen die Deutschen eher dazu, zur Miete zu wohnen. 

Dies könnte auf verschiedene sozioökonomische Faktoren zurückzuführen sein, darunter die Verfügbarkeit von Mietwohnungen, die Immobilienpreise und die kulturelle Einstellung zum Wohneigentum. 

Die Entwicklung der Eigentümerquote in Deutschland und anderen EU-Ländern bleibt ein interessanter Aspekt des europäischen Wohnmarktes.