US-Medien spotten über deutsche Wirtschaft

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Deutschland verliert den Anschluss.

Die „New York Times“, die vom Focus zitiert wird, hat in einem kritischen Artikel vor einem ökonomischen Stillstand in Deutschland gewarnt.

Im Vergleich zu anderen Euro-Ländern schneidet die deutsche Wirtschaft am schlechtesten ab, was auf fehlende Flexibilität, hohe Energiekosten und eine veraltete Bürokratie zurückgeführt wird. 

Der Vorfall um Arnold Schwarzenegger, der am Münchner Flughafen wegen einer teuren Armbanduhr festgehalten wurde, sorgte in der US-Boulevardpresse für Spott und wurde als Symbol für die Probleme der deutschen Wirtschaft gesehen. 

Die „New York Times“ beschreibt Deutschland als einstiges „Industriepowerhouse“, das nun mit Stillstand und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit kämpft.

Laut dem Bericht von Focus kritisiert die „New York Times“ weiterhin, dass der deutsche Industriesektor nicht nur mit hohen Energiekosten zu kämpfen hat, sondern auch mit dem Übergang in eine digitalere Zukunft. 

Die deutsche Bürokratie wird als veraltet und papierlastig beschrieben, was deutsche Firmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit einschränkt. 

Zudem hinkt die digitale Infrastruktur in Deutschland hinterher, mit nur 19 Prozent der Häuser, die ans Glasfasernetz angeschlossen sind, im Vergleich zu 56 Prozent im europäischen Durchschnitt.